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Karans düstere Drei: Die Erde ist ne Scheibe

Heute war ich den ganzen Tag lang ausgesprochen gut gelaunt. Aber als ich mich dann zum Musikmachen hinsetzte, hat sich wohl irgendwie die dunkle Seite meines Hirns zu Wort gemeldet.  …weiterlesen »

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Karan 2: Zusammen

Ohne meine Gitarre fühle ich mich wie eine halbe Karan. Also konnte ich nicht anders:  …weiterlesen »

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dm 1: Bis die Wiese wieder blüht (Europäischer Frühling)


Nach dem “arabischen Frühling” und den “Occupy…”-Aktionen überall auf Mama Globus sollten wir vielleicht  …weiterlesen »

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Karans erster Streich: So schön weh

Man beachte: das letzte Wort lautet “schön”!  …weiterlesen »

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Es ist FAWM …

… und natürlich machen wir wieder mit! Die Saiten sind aufgezogen, die Kaffeevorräte aufgestockt und das Telefon wird in den nächsten vier Wochen wahrscheinlich häufig stummgeschaltet.

Hier findet Ihr Sven, Duke und Karan. Und es lohnt sich wirklich, auf der Seite noch mehr herumzustöbern - so viele tolle Liederschreiber auf einem Haufen gibt es sonst nirgendwo!

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Und hier des Rätsels Lösung!

Längst hat das Los entschieden! Doch was war die Lösung?
Keiner hat’s erraten!

Grundsätzlich wurde Originelleres vermutet, als tatsächlich passiert war.
Lest’s in den Kommentaren!

Auf welche Unfallursache tippten die Preisträgerinnen?

Irka vermutete, es geschah bei der Jagd auf ein Ürxmürchen.
Hunty meinte, es sei beim Versuch passiert, die letzten Tropfen aus einer Metflasche zu pulen.
Galdor dachte an einen typischen Musiker-Unfall beim Saitenwechsel. Andere kamen auf auf noch ganz andere Ideen.

Kinder, es war alles ganz anders! Das, was im “real life” geschah, war schmerzhaft, aber lapidar: Karan riss sich die Sehne des linken Mittelfingers beim Versuch, sich eine Hose anzuziehen.
(Tätää, tätää, tätäää… Tusch - und autsch!)

Kommt aufs nächste Konzert um zu sehen, ob sie’s trotzdem geschafft hat!
(Intern wissen wir noch nicht, was wir für Konsequenzen aus dem Unfall ziehen. Wir erwägen für unsere Frontfrau ein Hosenverbot. Aber vielleicht nur auf Bewährung - sie hat’s ja nicht mit Absicht getan…;-)

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Hier sind die Gewinner!

Dienstag, 17. Januar 2012

Die Gewinner unseres kleinen Gewinnspieles stehen fest!

Auslosung 01
Extra für die Auslosung haben wir uns einen würdigen Hut geliehen. ;-)  …weiterlesen »

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Gewinnspiel zum neuen Jahr

Mittwoch, 11. Januar 2012

Neues Jahr, neues Glück - hier kommt unser kleines Gewinnspiel zum Jahresbeginn!
Schlimmer Finger
Ihr habt ja vielleicht schon mitbekommen, daß sich Karan die Strecksehne am linken Mittelfinger abgerissen hat. Natürlich waren wir alle neugierig, wie sie das denn angestellt hat - allerdings stießen wir bislang bei unseren Nachfragen auf hartnäckiges Schweigen.

Darum bitten wir nun um Eure Hilfe: schreibt uns hier in den Kommentaren Eure Vermutungen. Unter allen Beiträgen (egal ob realistisch, wahnwitzig oder spekulativ) verlosen wir das Folgende:

Erster Preis
Als ersten Preis einen Singvøgel-Tischkalender (der ist etwas größer als er auf dem Bild wirkt), einen Magnetkalender, einen Kühlschrankmagnet (der natürlich auch woanders pappen darf) und fünf Postkarten.

Zweiter Preis
Als zweiten Preis einen Magnetkalender, einen Kühlschrankmagnet und fünf Postkarten.

Dritter Preis
Als dritten Preis einen Kühlschrankmagnet und fünf Postkarten.

Einsende- bzw. Kommentierschluß ist der kommende Montag, der 16. Januar. Sämtliche Rechts- und Holzwege sind ausgeschlossen. Viel Spaß! :-)

(P.S.: Wenn ihr euren Kommentar nicht sofort seht liegt das daran, dass er noch freigeschaltet werden muss. Wegen der vielen Spammer müssen wir das leider so machen. Aber wenn euer erster Kommentar hier erst mal freigeschaltet wurde werden zukünftige Kommentare von euch meist* ohne Zwischenstop sichtbar :-)

*es sei denn es hängen Links dran oder der letzte Kommentar ist schon zu lange her)

Nachtrag:
Und wer bei der Verlosung gewonnen hat erfahrt ihr -> hier :-)

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Danke …

Samstag, 31. Dezember 2011

… an alle unsere Freundinnen und Freunde, Sympathisanten, Konzertbesucher, Zuhörer, Unterstützer, Mutmacher, Veranstalter, Kollegen, Konzertbesucher und CD-Käufer (und -innen), denen wir in diesem Jahr begegnen durften, ob von Angesicht zu Angesicht oder über’s Internet!

Für Zeiten wie diese singen wir Lieder, damit sie zu Zeiten werden, in denen wir alle gerne leben.
Wir bleiben dran. Auch im kommenden Jahr. Mit und für Euch.

Eure Singvøgel

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Castordämmer

Freitag, 2. Dezember 2011

Kundgebung Laase - 111128 2026 DSC0446

Rauch über dem Deich, weißer Qualm hängt überm ganzen Firmament, vereinzelte Strohfeuer brennen, grelle Scheinwerfer am Horizont schlagen messerscharfe Schneisen in den Dunst… Castordämmer, Feuernacht. Hubschrauber im Tiefflug. Blinklichter, Lautsprecher, Blaulicht, Alarm, Appelle. Eskalation und Entladung liegen als Gefahr und Verlockung gleichermaßen in der Luft, blank die Nerven Vieler – dies gewiss auf beiden Seiten dieser künstlichen (in Wahrheit nur scheinbaren) Front  …weiterlesen »

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Samstag / Sonntag 26./27. November 2011: live im Wendland

Laase, Musenpalast, oder gleich am Gleis? Live on air – bestimmt auch. Singend vor der Suppenküche. Nein, liebe Mitess-, äh, Mitleser vom Verfassungsschmutz, so genau können wir Ihnen noch nicht sagen, wo genau wir am Wochenende die Wende landen, das Land wenden, dem Widerstand beistehen, dem Standby des Atomstaats die Ausstiegslüge nicht  …weiterlesen »

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Montag, 14. November: live in Würzburg

Zum “50. Würzburger Montagsspaziergang”
Live-Konzert im Cairo
Tel. 0931 416933
Fred-Joseph-Platz 3
97082 Würzburg
19:30 Uhr (Einlass 19:19)

Wir spielen als erste Band - ca. eine Stunde lang im Vollset (mit allen Drums und Dran ;-) )

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“Operation GEMA-Vermutung” des Musikpiraten e.V.

Samstag, 8. Oktober 2011

Der Verein Musikpiraten e.V. ruft Musiker, Komponisten, Texter, die nicht in der GEMA organisiert sind, auf, sich in einer Datenbank einzutragen, die ebensolche Künstler erfassen möchte. Ziel ist es u.a., damit zu zeigen, dass die sogenannte “GEMA-Vermutung” auf nicht mehr zutreffenden Annahmen beruht:

-> Operation “GEMA-Vermutung”

Die GEMA behauptet, die Mehrheit der Urheber wäre bei ihr organisiert. Daraus leitet sie unter anderem das Recht ab, bei jeder CD-Produktion Auskunft zu verlangen, wer die Urheber der Lieder sind. Bei einer Namensgleichheit fordert sie Geld von dem Produzenten der CD. Dies erfolgt auch, wenn ein Stück diesen Namens von dem vermeintlichen Urheber bei der GEMA nicht angemeldet wurde. Begründet wird dies damit, dass der Urheber die Anmeldung ja vergessen haben könnte. Um die Überholtheit diese Vermutung zu beweisen, sammelt der Musikpiraten e.V. Daten von Urhebern, die gemafreie Musik produzieren. Ziel ist es, mehr als 64.778 Datensätze zu sammeln, dies entspricht der Anzahl der GEMA-Mitglieder im Jahr 2010.
[…]
“Wir halten diese Vermutung für nicht zeitgemäß und vor allem rechtstaatlich nicht haltbar”, erklärt Christian Hufgard, 1. Vorsitzender der Musikpiraten. “Wenn die GEMA Geld für die Nutzung oder Verbreitung von Musik verlangt, dann ist es an ihr zu beweisen, dass sie daran die Rechte hält.”

Die GEMA-Vermutung ist auch nach unserer Erfahrung ein großer Hemmschuh für kleine Veranstalter und Festivals, und in der Folge für “kleine” Bands, die auf solchen Veranstaltungen spielen möchten, aber immer weniger Gelegenheiten vorfinden. Viele kleine Clubs haben von Musik auf “Comedy” oder “Kabarett” umgestellt (wenn sie überhaupt noch existieren), kleine Festivals können sich kaum mehr finanzieren und werden zusätzlich mit immer höheren Kosten konfrontiert, mit dem Ergebnis, dass so etwas wie “Gagen” heutzutage eine aussterbende Ausnahme darstellt, nur mit viel Glück bekommt man überhaupt Spesen bezahlt. Nicht, weil die Veranstalter das nicht wollten - die meisten können es schlicht nicht.

Das alles hat freilich nicht ausschließlich mit der GEMA-Vermutung und dem Aufwand und den Kosten zu tun, den diese verursacht, sondern mit der allgemeinen “Wertlosigkeit” von Kultur - selbst von populärer Kultur - in einer Gesellschaft, in der “Wert” gleichgesetzt ist mit “Geld”.

Aber auch diese Entwicklung ist letztlich ironischerweise ein weiterer Grund dafür, warum diese GEMA-Vermutung nicht mehr zeitgemäß ist: viele (”kleine”, unabhängige) Musiker haben und bekommen nichts von einer GEMA-Mitgliedschaft (um eine relevante Ausschüttung muss man Kriterien erfüllen, für die man es zu einem Grad “geschafft” haben muss, der für viele kleine Bands außerhalb jeglicher Realität liegt) und sind deshalb auch nicht mehr “automatisch” Mitglied in diesem Verein (es ist ein Verein, kein öffentlich-rechtliches Amt, keine Behörde - dennoch gesteht man ihm mit der GEMA-Vermutung ein gesetzlich(!) festgeschriebenes Recht zu?).

Ein kleiner Veranstalter, der für eine Band GEMA-Gebühr zahlen muss, kann der Band meist kaum noch eine Gage anbieten. Und die Band sieht im Zweifel aber von dieser Gebühr wenig bis gar nichts. Was effektiv heißt: man spielt umsonst, und die “Gage” geht an Grönemeyer oder Bohlen.

Der Normalfall eines Musikers heute ist doch der, dass man eben nicht von der Musik, die man macht, leben kann. Die meisten haben einen “Brotjob”, oder halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, bestenfalls gibt man Unterricht oder macht in kommerziellen Projekten (Tanzmucke etc.) wenigstens noch irgendwas mit Musik, aber von der eigenen Musik leben? Das können doch die wenigsten. Und diese Musiker sind es, die die hier erfasst werden sollen. Denn letztlich gilt auch und gerade in den sehr prekären Verhältnissen der “Kulturschaffenden” deutlich zu zeigen, wie es wirklich ist - denn auch hier gilt: We are the 99%!

Ein weiterer Punkt, warum es heutzutage nicht mehr “automatisch” eine Option ist, in die GEMA einzutreten, wenn man eigene Musik macht, ist, dass man sich vieler heutiger Möglichkeiten beschneidet oder zumindest Einschränkungen in Kauf nehmen muss: CC-Tracks? Tracks zum freien Streamen herausgeben? Einen Youtube-Kanal betreiben? Alles teils unmöglich, teils mit viel Aufwand verbunden und der Gefahr, dass andere Ärger kriegen (siehe die CC-Cd des Musikpiraten e.V., wo es ja nicht einmal um GEMA-Mitgliedschaften geht sondern solche nur ohne Prüfung auf Richtigkeit “vermutet” wird).

Darum unterstützen wir (nicht nur weil ich im Vorstand des Vereins hocke ;-) ) den Aufruf, sich in die Datenbank GEMA-freier Künstler einzutragen, aufs heftigste.

Zum einen, um deutlich machen zu können, dass die Annahme, auf der dieser veraltete Paragraph basiert, nicht mehr den Tatsachen entspricht und dieser deshalb gestrichen gehört, und in der Folge auch die GEMA Ansprüche, die sie erhebt, belegen muss, wie das in der “freien Wirtschaft” normalerweise üblich ist (und “Wirtschaft” will man ja sein, man redet ja in diesen Termini, wenn man Rechnungen schreibt, Gewinne ausweist und letztlich die ungleichen Ausschüttungen auf den wirtschaftlichen Erfolg basieren lässt, den ein Musiker erzielt, indem der wirtschaftlich erfolgreiche auch die meisten Ausschüttungen zu erwarten hat, etc. pp.).

Sondern auch, weil so eine Datenbank am Ende für Veranstalter interessant werden kann: wenn man ein GEMA-freies Festival plant. Oder GEMA-freie Musik publizieren möchte (freie Radiostationen, Musikportale, etc. fielen mir da ein). Oder Kooperationen zwischen Musikern stattfinden sollen, aber man freilich nicht plötzlich durch die GEMA-Mitgliedschaft eines Musikers, der “vergaß” das zu erwähnen, GEMA-pflichtig werden will. Usw. usf.. Und so lange die GEMA-Vermutung noch existiert kann eine etablierte “GEMA-frei”-Datenbank es Veranstaltern, Bands und Musikern es einfacher machen, sich gegen GEMA-Forderungen zu wehren.

-> Also: Musiker, Komponisten, Texter, die ihr nicht in der GEMA seid: Tragt euch ein. Tragt eure Projekte ein!

Zeigt, wie viele wir wirklich sind! Man ist nicht erst Musiker, wenn man davon leben kann. Man ist Musiker, wenn und weil man Musik erschafft!

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Main Post, 10.7.2011: “Lieder für ein neues Lebensgefühl”

Lieder für ein neues Lebensgefühl
Fränkisches Liedermacher-Festival konnte sich sehen lassen – Fortsetzung offen

Main Post

Liedermacher-Festival: Wegen Regens ging’s in den Gewölbekeller. Foto: Sigismund von Dobschütz

Was eigentlich eine Notlösung war, stellte sich als perfekt heraus: Wegen leichten Regens musste das 1. Fränkische Liedermacher-Festival am Samstagabend vom Innenhof in den Gewölbekeller der Oberen Saline umziehen. Doch gerade der hautnahe Kontakt zu den bodenständigen Künstlern war es, wodurch der Zuhörer erst das richtige Gefühl für diesen ungewohnten Musikstil entwickeln und zum Mitmachen animiert werden konnte.

Die Eigenkompositionen und manchmal auch eigenwilligen Texte fränkischer Liedermacher mögen vielleicht nicht jedermanns Geschmack sein. Aber eine Fangemeinde haben diese Musiker auch in Bad Kissingen – mittleres Alter und Senioren, manche schon mit Wolf Biermann, Konstantin Wecker oder Reinhard Mey groß geworden.

Gleich zu Beginn ab 16 Uhr, als man noch auf einen trockenen Sommerabend hoffen durfte, waren fast alle Bänke im Innenhof besetzt, so dass man sich später im Keller etwas drängen musste.

Kostenneutrale Premiere
Stadtverwaltung und Bezirk Unterfranken dürften mit ihrer ersten Veranstaltung dieser Art durchaus zufrieden sein. Ob es im nächsten Jahr ein zweites Festival geben wird, „wollen wir mal sehen“, war Kulturreferent Peter Weidisch noch zögerlich. „Wir müssen erst Kassensturz machen.“ Die Premiere sei diesmal „für die Stadt kostenneutral“ ausgegangen, da das neue Festival im Rahmen der Unterfränkischen Kulturtage Teil der Gesamtrechnung ist. Als eigenständige Veranstaltung müsse anders kalkuliert werden. Die Bereitschaft zur Wiederholung sei aber auf allen Seiten gegeben.

Das bestätigte Peter Näder, der Beauftragte für Popularmusik des Bezirks Unterfranken, der auch vom Veranstaltungsort angetan war. „Location und Musik müssen harmonisieren.“ Es sei schwer, für diese spezielle Musikrichtung mit ihren etwa 3000 Solisten und Gruppen aus Franken ein geeignetes Podium zu finden. „Diese Musiker sind eher zurückhaltend“, weiß er aus Erfahrung.

Umso mehr müssten sie deshalb gefördert werden. „Liedermacher spielen oft nur im stillen Kämmerlein“, sagt auch Weidisch. Dabei sei deren Kunstgattung eine wertvolle Facette im breiten Programmspektrum des Kulturstandortes Bad Kissingen.

Eines machte das Festival jedenfalls deutlich. Nämlich, dass es in Franken viele schlummernde Talente gibt, die aus ihrem „stillen Kämmerlein“ gelockt werden müssen.

Schon unter den als Newcomer angekündigten Künstlern aus Unterfranken fiel besonders die Jüngste mit ihrer starken Stimme auf: Victoria Semel (17) aus Schweinfurt, im Auftreten eher schüchtern, im Gesang umso sicherer. Es überraschte deshalb nicht, dass sie bereits bayerische Landessiegerin der Sparte Popgesang beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ ist und 2010 den Kulturpreis ihrer Heimatstadt gewann.

Ein alter Hase der Liedermacher-Szene ist Duke Meyer aus der Nähe von Rothenburg ob der Tauber. Der 52-Jährige macht seit 33 Jahren Musik. Seit vier Jahren singt der Zwei-Meter-Mann mit dem zotteligen Langhaar als Frontmann der Gruppe „Die Singvögel“, begleitet von Sängerin und Gitarristin Karan sowie Percussionist Sven Scholz, „bessere Lieder für schlechte Zeiten“.

Gegensätze prägten auch die Auswahl der Interpreten und ihrer Musik. Wer Lieder a la Reinhard Mey erwartet hatte, wurde enttäuscht. Denn eine neue Generation von Liedermachern macht auch eine neue Musik, ihrem eigenen Lebensgefühl angepasst. Nicht nur in der Muttersprache, auch auf Englisch wurde gesungen.

Pop und Satire, Spaß und Tiefgang überraschten im Wechsel. Mit dieser ersten Veranstaltung gelang es den beiden Organisatoren Weidisch und Näder, dem vielleicht etwas verstaubten Begriff des Liedermachers neuen Glanz zu geben.

-> Main Post 10.7.2011: “Lieder für ein neues Lebensgefühl”

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Saale Zeitung, 1.7.2011: “Handgemachte Musik auf deutsch”

Handgemachte Musik auf deutsch

PREMIERE Künstler aus Unterfranken bereiten sich aufdas 1. Fränkische Liedermacher-Festival vor.

VON UNSEREM REDAKTlONSMITGLIED KERSTIN VATH

Bad Kissingen - Das Gedicht einer Freundin hat Sebastian Voll aus Gefall vertont. Eigene Lieder zu schreiben und zu singen, macht ihm Spaß. Der junge Mann spielt schon seit acht Jahren in einer Coverband. Aber in der Szene der deutschen Liedermacher gilt er als absoluter Newcomer. Erst seit zwei Jahren ist er Sing- und Songwriter: Umso mehr freut er sich, beim ersten Fränkischen Liedermacher Festival in Bad Kissingen eine Plattform mit dem richtigen Publikum zu bekommen. “Wenn ich mit der Coverband spiele und meine Songs dazwischen streue, hört keiner zu, weiß er aus Erfahrung.

Beim Liedermacher-Festival am Samstag, 9. 7., im Innenhof des Museums Obere Saline wird das anders sein. Im Rahmen der Kulturtage wollen die Stadt Bad Kissingen und der Bezirk Unterfranken jungen Künstlern die Chance geben, sich und ihre Lieder zu präsentieren. Mit dabei wird auch Duke Meyer mit “Die Singvøgel” sein, der in der Liedermacher-Szene bereits etabliert ist. Wie lange er schon Musik macht, kann er nicht mehr sagen. Er war Schauspieler und Performancekünstler. Seit 2002 spielt er mit der Sängerin Karan, ab Ende 2006 kam der Schlagzeuger Sven Scholz dazu. Damit habe sich viel verändert, sagt Meyer. Wenn das Trio die Bühne betritt, stehen dort acht Gitarren und diverse Kleinteile. Duke und Karan sind wahre Instrumentenkünstler und spielen ausschließlich ihr eigenes Repertoire. “Wir können vom Stadion bis zum Lagerfeuer eigentlich alles beschallen”, sagt Duke.

Der Popularbeauftragte des Bezirk Unterfranken, Peter Näder, verspricht ein “junges, frisches Festival”, das sich bewusst nicht auf einzelne Stilrichtungen beschränkt. Vielmehr reicht die Bandbreite von Pop bis Satire, bietet Spaß und Tiefe, reicht von Alltäglichem bis hin zu großen Gefühlen. Seit zehn Jahren betreibt der Bezirk Popularmusik. Während anfangs 16 Teilnehmer zum Bandcamp kamen, seien es heute 130, sagt die stellvertretende Popularmusikbeauftragte Steffi Groß. In Unterfranken gibt es etwa 3500 junge Bands, viele kommenaus,dem Landkreis Bad Kissingen. Der nächste Songwriting Workshop findet von 12. bis 16. 8. in der Musikakademie Hammelburg statt. Sebastian Voll hat sich schon angemeldet. Für seinen Auftritt beim Festival stiehlt er sich sogar von der Silberhochzeit seiner Eltern davon.

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Duke Meyer von der Band “Die Singvøgel” (links) und der Newcomer Sebastian Voll aus Gefäll freuen sich: Das 1. Fränkische Liedermacher Festival bietet endlich eine Plattform, um ihre Werke dem Publikum zu präsentieren. Foto: vath

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Main Post, 1.7.2011: “Handgemachte Musik”

Handgemachte Musik

Bad Kissingen bereitet sich auferstes Liedermacher-Festival vor

Von unserem Redaktionsmitglied
JULIA KNETZGER

BAD KISSINGEN Liedermacher und Bad Kissingen, passt das zusammen? Oberbürgermeister Kay Blankenburg kann diese Frage mit einem klaren Ja beantworten. Am 9. Juli veranstaltet die Stadt Bad Kissingen zusammen mit dem Bezirk Unterfranken das erste fränkische Liedermacher-Festival im Innenhof des Museums Obere Saline. Die Erwartungen sind groß. Nicht nur Künstler, die bereits eine gewisse Fangemeinde um sich scharen (z. B. Die Singvøgel, Wozniak & Adam), treten in Bad Kissingen auf. Auch fünf Newcomer aus der Region, darunter Sebastian Voll aus Gefall, dürfen ihr Talent zeigen.

Neuheit in Bad Kissingen

Es ist das erste Festival seiner Art in Bad Kissingen und für Blankenburg daher etwas Besonderes. Die Unterfränkischen Kulturtage 2011, so der Oberbürgermeister, eigenen sich als Rahmen für das Festival. Und anders als bei großen Popkonzerten in Stadien stehe beim liedermacher-festival die Nähe des Publikums zu den Künstlern im Vordergrund. Peter Weidisch, Kulturreferent der , Stadt Bad Kissingen, stimmt dem zu. “Der Reiz des Festivals liegt in der besonderen Atmosphäre. Die lässt sich in dieser Form nur im Freien erleben”, sagt er. Der Innenhof der Oberen Saline eigne sich daher hervorragend für das Festival. Und dass die Akustik dort gut ist, habe man schon beim Jazz-Festival gesehen. Auch Steffi Groß von der Popularmusikförderung des Bezirk Unterfranken freut sich darüber, dass das Festival handgemachte Musik junger Musiker fördert. Bedarf sei da, denn die Szene ist groß: In Unterfranken, so die Expertin, gebe es an die 3500 Bands. Vor allem die jungen Künstler aus Bad Kissingen und Umgebung seien aktiv. Bei den Seminaren, die die Populärförderung des Bezirk Unterfranken anbietet, kämen die meisten jungen Leute aus dem Landkreis Bad Kissingen, dann aus Würzburg und anderen Teilen Unterfrankens.

Keine Eintagsfliege

Dass das Liedermacher-Festival nicht nur eine Eintagsfliege für Bad Kissingen bleiben soll, darin sind sich Blankenburg, Weidisch und Groß einig. Man hoffe, dass aus dem Ereignis eine ganze Festival-Reihe wird. Auf Erwartungen, was die Besucherzahlen des ersten Festivals anbelangt, möchten sich die Veranstalter aber noch nicht festlegen. Schließlich hänge alles von den Witterungsverhältnissen ab. Blankenburgs scherzhafter Aufruf daher: “Alle schön aufessen, damit wir auch ein schönes Wetter haben.”

mainpost

Freuen sich auf ihren Auftritt: Duke Meyer von der Band Die Singvøgel und Newcomer Sebastian Voll aus Gefäll. FOTO: JULIA KNETZGER

Mehr Informationen zu den auftretenden Künstlern unter www.badkissingen.de

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Samstag, 1. Oktober 2011: unplugged live in der Eifel

Geschlossene Gesellschaft: die Singvøgel spielen auf einem Privat-Fest in der Eifel…
Steht hier, um bekannt(er) zu machen: Wir sind auch privat zu buchen! :-)

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Samstag, 9. Juli 2011: Bad Kissingen, 1. Fränkisches Liedermacherfestival

1. Fränkisches Liedermacher-Festival

auf den Fränkischen Kulturtagen

ab 16 Uhr
im Innenhof des Museums Obere Saline
Bad Kissingen

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Samstag, 25. Juni 2011: Live am “Aufstand 2011″ bei Münsingen

Auf dem Schachen bei Münsingen proben wir den Aufstand:

mit einem zweistündigen Konzert beim
“Aufstand” der NAJU BW

Ab Achtung, Änderung: 21:00 Uhr! entern wir die Bühne :-)

-> AUFSTAND 2011 - Aufstandismus
-> NAJU BW
-> Termin @Facebook

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Freitag, 3. Juni 2011: stromlos live in Worms

Wir spielen zu vorgerückter Stund’
- ab etwa 21 Uhr - auf dem

Mittelaltermarkt Worms

am Metstand von Ragnars Sauferey  …weiterlesen »

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