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Karans Schlußwort: Februar (Nr. 18)

Manche Lieder schreiben sich sozusagen von selbst. Der Februar war wirklich mein Unlieblingsmonat, eigentlich schon immer. Diese Zeit ist vorbei! Weil sich Zeiten ändern - und in dem Fall sehr zum Besseren…


Februar trägt Vorhänge aus Regen,
Februar trägt alten, grauen Schnee.
Hinterm Horizont lauert der Frühling drauf, daß endlich was gescheh’.
Februar treibt wintermüde Krähen
auf der Jagd nach Futter in die Stadt.
Februar, du viel zu trüber Monat, ich hab dich langsam satt.
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Lieder-Scharmützel: “Fortsetzung folgt” von Karan und Sven

Am Sonntagabend saßen FAWMer auf der ganzen Welt erwartungsvoll vor ihren Computern und warteten darauf, daß Nancy Rost den Titel des aktuellen “songskirmish” durchgab. Die Aufgabe lautete dann, innerhalb einer Stunde dazu ein Lied zu schreiben und hochzuladen.

Witzigerweise hatten Sven und Karan sofort die gleiche Idee. Die wurde dann auch mittels Punktlandung innerhalb des Zeitrahmens umgesetzt. Puh! Danach gab’s dann erst mal Pommes. Und fröhliches Kommentieren bei den Beiträgen der anderen. ;-)


Wilde Jagd durch Häuserschluchten, Knarre in der Hand,
plötzlich in der Sackgasse, den Rücken an der Wand.
Flucht über die Dächer oder doch durch den Kanal?

Die Fortsetzung folgt ein andermal…  …weiterlesen »

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Karans Nummer 17 “Zwischenraum” und Svens FAWM-Einstieg

Karan mag’s ja gerne, wenn alle Singvøgel zusammen was machen, und daher fand sie es auch total schade, daß Sven im Februar kaum Zeit hatte und darum nicht mitgeFAWMt hat. Zum guten Schluß wollte sie ihn aber doch noch überreden. Und dazu griff sie zu einem Trick: Sie schrieb ein Lied (über FAWM, irgendwie) und bat ihn um Hilfe beim Arrangement und beim Einspielen.


Denken, laut und stumm.
Singen, schön und krumm.
Sagen, was mir grad im Kopf rumgeht.

Weder Dur noch Moll,
nur gedankenvoll,
Voller Zweifel, die niemand versteht.
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dm 14: Mir auch

Eine kleine Ode an FAWM. Ich hätte nie gedacht, wie aufregend das sein kann: Ein Mausklick bringt macht mich zum Zeuge einsamer Klavier-Impressionen in den Weiten Australiens, und ein anderer zum konspirativen Spion im Wohnzimmer eines Rappers aus Masachusetts, der mir sein Ding erzählt… zum Beispiel. Musikalisch ist mir, als hätte ich mein Lebtag vorwiegend Models auf dem Laufsteg zugeguckt - (vulgo den wohltönenden, aber auch recht glatten Produkten der internationalen Musikindustrie gelauscht) - und mich plötzlich in einer verrauchten, ebenso lärmenden wie liebenswürdigen Kneipe namens FAWM wiedergefunden, voll mit echten, ganz und gar unverwechselbaren Menschen: ihren Absonderlichkeiten, Eigenarten - nebst dem, was wir doch alle gemeinsam haben. Und gerade aufgrund der unüberhörbaren Unterschiede erscheint mir das grad als viel. Kurz: FAWM ist nichts weniger als meine Idealvorstellung vom Internet. SO lässt sich das an, das globale Dörfel. See you guys!


Gleichmütig reiht sich ein Tag an den andern
Ich sitze zuhause und schreib noch ein Lied  …weiterlesen »

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Bei Duke schlägt´s Dreizehn: Veni, vidi Vienna

Diese Stadt hat mein Leben schon mehrfach aufs Glücklichste gewandelt: Zuerst fand ich dort meine schöne junge Religion - und später sprang mich eine wilde und geheimnisvolle Frau an. Mit beiden bin ich jetzt verheiratet. (Mein knödeliges Nä-nä-nä-Gesinge zwischen den frei heruntergeklopften Versen stellt Euch bitte als euphorisierendes Saxophon vor, ja? :-)


Es geht ein Sang durch die Nacht
Der reist auf Gleisen und lacht  …weiterlesen »

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dm 12: Liebe kriegen

Und wofür kämpfst DU?


Josef hat die Dividende verfielfacht
Sein Bankhaus macht Riesengewinn
Er versteht nur nicht, wieso Millionen geprellte Menschen
Jetzt auf ihn sauer sind
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dm Elf: Renn, Elfe, renn

Auf Island wird ja sogar beim Straßenbau Rücksicht auf Feen, Elfen und ähnliche Geschöpfe genommen. In einem so kleinen bzw. engen Land wie Deutschland geht das natürlich nicht. Wo kämen wir hin - gäbe man Feen und Kobolden Bürgerrechte, würden am Ende womöglich sogar noch Künstler, Musiker oder anderes Gelichter Ähnliches beanspruchen, wer weiß? Hier eine Live-Reportage aus dem Hubschrauber unserer tapferen GSG9-Jungs: bei der Jagd auf die letzte freilebende Elfe, gesichtet im Schnöbenforst bei Durchgreifingen an der Raster.


Koordinaten sind ermittelt
Zwei Grad seitlich weg vom Pass
Können Sie mal tiefer gehen, bitte
Danke… Zielobjekt erfasst.
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Bragis Bande (Karans Nr. 16)

Rassistische Songs bei FAWM? Ich fand dies am Rande einer Forumsdiskussion dort erwähnt, habe aber selber noch keine entdeckt. Sollte ich es tun, werde ich SEHR deutliche Worte finden!

Vorerst habe ich mal ein Lied geschrieben…


Nennt uns Skalden, nennt uns Barden,
wir besingen die heutige Zeit.
Und wir wollen nicht länger warten,
bis von selber sich wendet ihr Leid.  …weiterlesen »

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Karan 15: Zeit

Ich habe keine Ahnung von Physik. Aber irgendwo las ich mal den Satz, daß alles gleichzeitig passieren würde, wenn es die Zeit nicht gäbe. Das hat mich natürlich fasziniert ohne Ende. Also habe ich angefangen, über die Zeit und meine Wahrnehmung derselben nachzudenken. Und dies ist dabei herausgekommen:


Könnte jemand bitte mal die Zeit anhalten? Dieser Augenblick ist wunderschön!  …weiterlesen »

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Karan 14: Fremdes Land

Wie’s manchmal so ist: diese komplette Melodie und zwei Textzeilen hatten sich als Ohrwurm in meinem Kopf eingenistet, und ich mußt den Rest schreiben, um ihn da endlich herauszubekommen.
Kürzlich las ich “Mythago Wood” von Robert Holdstock; das Buch hat hier irgendwie seine Spuren hinterlassen.
Die Innenwelt kann ein merkwürdiger Ort sein. Manchmal vernachlässige ich meine Besuche dort, wenn’s im Außen gerade sehr hektisch ist. Wenn ich dann wiederkomme, hat sich möglicherweise einiges verändert… aber da es sich ja um meine eigene Innenwelt handelt, kann ich die Dinge natürlich auch wieder ändern…


Innenwelt, ich hab dich lang nicht mehr besucht,
Wo sind die Wege durch den Seelenwald?
Es wächst schon Moos auf meinem Schuh,  …weiterlesen »

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Noch ‘ne Perle (Karans Nr. 13)

Dukes “Schwarze Perle” ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich wollte einfach wissen, wie es weiterging mit der Klosterschwester. Jetzt weiß ich’s:


Er gab mir eine schwarze Perle
aus einer Göttin dunklem Land.
Er kam als Feind und ging als Rätsel,  …weiterlesen »

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dm Nr. 10: Wölfe der Nacht

Ich wollte auch mal einen Action-Film drehen - hier isser. Zumindest die spannendste Stelle: direkt vorm Höhepunkt des Plots - bevor die Welt untergeht - und einem die Popcorntüte aus der Hand fällt! ;-)


Bruder, setz die Pfote nicht zu tief ein in den Schnee
Woll´n doch sicher gehen, dass diese Spur alsbald verweht  …weiterlesen »

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dm Nr. 9: Die schwarze Perle

Ich dachte, mach ich mal´n Sauflied! Hab mich dann nur so reingesteigert, dass es mir vor lauter Hineinversetzung in die Rolle des “sterbenden Wikingers” nicht mehr gelang, den Ton zu treffen (mal wieder mehr geschauspielert als musiziert bzw. gesungen)! Naja, aber olle Schlagetots haben vielleicht auch nicht allzu melodisch geröhrt? ;-)


Wo bin ich aufgewacht
Wann barst des Bootes Kiel
Was tu ich hier im Krankenbett
Des Klosters, das ich selber überfiel
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dm Nr. 8: Initiation

Ich war öfter in derlei involviert… Neun Jahre lang feierte ich in kleinem Kreis den Maivollmond, jeweils einige Nächte und Tage fernab der Zivilicity in süddeutscher Pampa: Wald und Höhle, selbstgestrickte Riten aus schamanischen und magischen Praktiken bis hin zu NLP und anderer “Psychonautik”: charakterbildend. Die Gruppe immer zusammengewürfelt: oft mehr religiöse Bekenntnisse im Kreis als Personen…:-) Aber gute Regeln: kein Alk, u.a. Und immer eine neue und großartige Erfahrung! Das kleine Lied erinnert an einen der typischen rituellen Höhepunkte jener Treffen: dem Feuersprung bzw. Kohlenlauf… Natürlich noch ein bissi mehr hineingepackt aus anderen vergleichbaren Anlässen und Methoden (wie das in Film und Roman auch üblich ist;-).


Nackt und mutig
Du bist bereit
Die Nacht ist richtig
Es wird Zeit
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Schnee auf mein Herz (Karans Nr. 12)

Dieses Lied entstand in Erinnerung an eine tiefe Traurigkeit. Seltsamerweise wurde ich aber beim Aufnehmen wunderbar fröhlich und erfreue mich jetzt bester Laune. Oh, die Widersprüche der menschlichen Natur! ;-)


Wenn der Schnee auf mein Herz fällt
und die Leidenschaft erstarrt,
dann ist Winter.
Dann herrscht die Eiskönigin,
jedes Wort im Mund gefriert,
dann ist Winter.
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Karan goutiert Xenologismen (Nr. 11)

Im Studium habe ich mich oft über wissenschaftliche Texte geärgert, die nur aus Fremdwörtern bestanden, und zwar einzig, weil sie dann “wichtiger” wirkten und nicht, weil das sprachlich sinnvoll war. Allerdings muß ich zugeben (und meine Herren Kollegen werden das bestätigen ;-) ), daß ich da eigentlich, im Glashaus sitzend, mit Steinen schmeiße.
Denn die Tatsache, daß ich in der Schule mit Latein und Griechisch gequält wurde, hat deutliche Spuren bei mir hinterlassen. Allerdings übertreiben manche es wirklich gewaltig, und von so jemandem handelt dieses Lied.

Übrigens gibt es kein Fremdwort für Fremdwort. Es soll trotzdem Leute geben, die “Xenologismus” dazu sagen. Die fallen dann aber eindeutig in die oben erwähnte Kategorie… :-D


Sein Stil ist artifiziell
und sehr individuell
Er mag die Analogie
in seiner Philosophie.
Und er erklärt dir die Welt,
egal ob dir das gefällt,  …weiterlesen »

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Karans Nr. 10: Mit sieben Sinnen

Eine meiner Mitstudentinnen war Synästhetikerin. Das faszinierte mich ohne Ende und ich wünsche mir seitdem, ich hätte selber diese wunderbare Gabe der Wahrnehmung. Stattdessen spreche ich in Rätseln. Es wird sie schon jemand lösen… ;-)


Spürst du den Ruf der Krähe
rau auf deiner Haut?
Wie sieht die kühle Luft aus
wenn der Morgen graut?  …weiterlesen »

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Dukes Nr. 7: Nochmal geliebt

Lieben und geliebt werden ist so ziemlich das Einzige, was ich ganz früh morgens auf die Reihe kriege… ;-)


Ein neuer Morgen
Schaumgekrönt
Die Flocken draußen
Tanzen schön

Wie wohl der Tag wird
Hell oder trüb - egal
Ich hätte dich so gern noch mal geliebt  …weiterlesen »

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Karan träumt von Trollen (Nr. 9)

Wahrscheinlich lese ich nur einfach viel zu viel Fantasy-Literatur. Oder habe eine allzu lebhafte Phantasie. Oder beides. Jedenfalls bekam ich neulich unerwünschten Besuch:


Troll meiner Träume

Ich hab mal wieder schlecht geschlafen, wank’ im Halbschlaf in mein Bad
um mir den Albtraum vom Gesicht zu waschen, der mich so gepiesackt hat.
Als ich das Wohnzimmer durchquere, räuspert jemand sich bedeutungsvoll.
Erschrocken fahre ich herum: auf meinem Sofa sitzt ein Troll. Und sagt:
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Karans Muse ist nicht nachtaktiv (Nr. 8)

Manchmal ist das Problem ja gar nicht eine Schreibblockade, sondern das genaue Gegenteil. Besonders für Nachtmenschen wie mich ist es oft schwierig, eine sehr kapriziöse Muse zu Besuch zu bekommen, die auf derlei Neigungen keine Rücksicht nimmt… Aber Musen widerspricht man nicht. :-)


Meine Muse ist nicht nachtaktiv

Meine Muse kommt am Morgen kurz vor vier,
wirft die Kaffeemaschine an, setzt sich zu mir,
hält mir ein Heft unter die Nase und sagt: “Schreib mir einen Song!”
Mein Schädel fühlt sich an, als wär’ er aus Beton.
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