{"id":487,"date":"2013-06-13T17:36:03","date_gmt":"2013-06-13T16:36:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/achtung-aufnahme\/"},"modified":"2013-11-11T14:13:00","modified_gmt":"2013-11-11T13:13:00","slug":"achtung-aufnahme","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/achtung-aufnahme\/","title":{"rendered":"Achtung: Aufnahme!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/singvoegel\/21231337\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 0 0 20px 20px;\" title=\"DSC1286 20130521 LR\" alt=\"DSC1286 20130521 LR\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/11\/13\/37\/21231337.d4509b58.240.jpg?r1\" width=\"161\" height=\"240\" align=\"right\" \/><\/a>Wie die, die uns auf dem <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/singvoegel\" target=\"_blank\">Gesichtsbuch folgen<\/a> ja sicher schon mitbekommen haben: ja, wir arbeiten an einem neuen Album, und es soll noch in diesem Jahr erscheinen!<\/p>\n<p>Nach den guten Erfahrungen mit der <a href=\"http:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/tag\/JETZT\/\">Produktion des aktuellen Albums JETZT<\/a> war f\u00fcr uns und auch f\u00fcr unseren Produzenten <a href=\"http:\/\/www.ingovogelmann.com\" target=\"_blank\">Ingo Vogelmann<\/a> schon letztes Jahr klar, dass wir auf jeden Fall zusammen ein weiteres Album aufnehmen wollen. Und damit das noch besser, noch runder und \u00fcberhaupt noch viel toller wird, suchten wir nach einem Weg, die Einschr\u00e4nkungen der letzten Aufnahme irgendwie zu vermeiden. Das hei\u00dft: wir wollten mehr Zeit, mehr Platz, keine t\u00e4gliche Hin- und Herfahrerei zwischen Sinsheim und M\u00f6rlenbach und eine Umgebung mit m\u00f6glichst viel Ruhe und mit guter Luft, denn man kann einfach besser singen (und Fl\u00f6te spielen. Und sich \u00fcberhaupt wohlf\u00fchlen) wenn einen keine Pollen und Dreck Nase, Augen und Lunge zusetzen. Das Ziel hie\u00df also: zwei Wochen lang aufnehmen in einer gesunden, stressfreien und gro\u00dfz\u00fcgig bemessenen Umgebung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/singvoegel\/21230239\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 20px 20px 20px 0;\" title=\"DSC1290 20130522 LR\" alt=\"DSC1290 20130522 LR\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/11\/02\/39\/21230239.23f4fdeb.240.jpg?r1\" width=\"240\" height=\"161\" align=\"left\" \/><\/a>Nach ein paar Rumrechnereien war es entschieden: ein &#8222;echtes&#8220; Studio k\u00f6nnen wir uns f\u00fcr das, was wir da auf Festplatte und Silber bringen wollen, nicht leisten, zwei Wochen Studio ist f\u00fcr uns einfach nicht bezahlbar. Wir suchen also ein Fereinhaus au\u00dferhalb der Hauptsaison, m\u00f6glichst allein stehend, m\u00f6glichst nah am Meer, m\u00f6glichst ger\u00e4umig und mit R\u00e4umen, deren Akustik m\u00f6glichst geeignet sind f\u00fcr Musikaufnahmen.<\/p>\n<p>Nichts leichter als das&#8230; Nicht. Wir suchten zun\u00e4chst an der Nordk\u00fcste Frankreichs. Und wurden nach einiger Zeit sogar f\u00fcndig &#8211; allerdings wollte man uns offenbar nicht in Frankreich. Sobald die Worte &#8222;Musiker&#8220; und &#8222;Plattenaufnahme&#8220; fielen, hie\u00df es &#8222;Non!&#8220;. Herbe Entt\u00e4uschung, denn es gibt wirklich nicht viele einzeln stehende H\u00e4user mit brauchbaren R\u00e4umen, die \u00fcberdies bezahhlbar sind.<\/p>\n<p>Und just in diesem Moment kam &#8222;unser&#8220; Haus einfach so zu uns: Karans erster Suchtreffer. D\u00e4nemark, im Norden der Insel R\u00f8m\u00f8. Ein gro\u00dfes Friesenhaus, Reetgedeckt, 4 Kilometer vom Meer, drumherum nur Kuhweide, Heide- und Marschland &#8211; und im gro\u00dfen Wohnzimmer steht sogar ein Fl\u00fcgel, der uns auf den Bildern des Anbieters sofort ins Auge sprang. Zwei \u00f8, ein Fl\u00fcgel &#8211; wenn das keine guten Omen sind! Im ersten Moment dachten wir noch, so wie das aussieht wird das wohl zu teuer werden, aber auch hier ein Wunder: in D\u00e4nemark ist da noch Vorsaison, das Haus stellte sich gemessen an seiner Gr\u00f6\u00dfe als \u00fcberraschend g\u00fcnstig heraus!<\/p>\n<p>Beim <a href=\"http:\/\/www.fejo.dk\/\" target=\"_blank\">Hausvermittler<\/a> angerufen, der eine Stunde sp\u00e4ter zur\u00fcckrief und uns mitteilte: Kein Problem, man freue sich, Musiker im Haus zu haben und man entschuldigte sich noch extra, dass der Fl\u00fcgel wahrscheinlich nicht gut gestimmt sei, was man sehr bedaure (und was leider auch stimmte). Das Ganze in so super freundlich, ja freudig, dass die ruppige Ablehnung aus Frankreich sofort vergessen war &#8211; D\u00e4nemark hie\u00df uns so \u00fcberschwenglich und warm willkommen, dass uns das Herz aufging. Und dass wir es kaum erwarten konnten, dass es endlich losging &#8211; die Zeit von Februar, als wir das Haus buchten, bis zum Mai war es kaum auszuhalten vor Vorfreude.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/singvoegel\/18605147\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Basspart - 20130512\" alt=\"Basspart - 20130512\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/9\/51\/47\/18605147.4cf4a8ba.500.jpg?r1\" width=\"500\" height=\"330\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und dann gings los: Am 11. Mai fuhren wir also mit einem bis unters Dach vollgepackten Auto hoch in den Norden. 3 B\u00e4sse, 5 Gitarren, ein Schlagzeug, ein Cajon, Mikrofone, St\u00e4nder, Boxen, Verst\u00e4rker und Unmengen an Kabeln und diversem weiteren Kleinkram, dazu Computer, Fotoausr\u00fcstung und nat\u00fcrlich Klamotten &#8211; es passte buchst\u00e4blich kein Blatt Papier mehr dazwischen. Als wir drei dann abends endlich am Haus eintrafen waren auch Ingo und George schon da. Ach ja, genau: gro\u00dfartigerweise war <a href=\"http:\/\/gpschnyder.wordpress.com\/\" target=\"_blank\">George<\/a>, ihr wisst schon, der gro\u00dfartige <a href=\"http:\/\/microrebels.com\/\" target=\"_blank\">Videok\u00fcnstler<\/a>, der uns das Video zu <a href=\"http:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/dea-dia\/\">DEA DIA<\/a> gemacht hat, \u00fcber die gesamten zwei Wochen auch dabei und hat dokumentarisch mitgegefilmt &#8211; wir sind da schon sehr gespannt auf das Ergebnis!<\/p>\n<p>Den Sonntag dann haben wir mit Aufbau und Verkabelung verbracht und als wir fertig waren mussten wir uns nochmal dar\u00fcber wundern, wie wir das eigentlich geschafft haben, das alles, was da nun rumstand, in ein einziges Auto gebracht zu haben. OK, Ingos und Georges Equipment haben die beiden nat\u00fcrlich selber mitgebracht, aber allein was da jetzt an Instrumenten rumstand war immens. Wir hatten also jetzt ein funktionst\u00fcchtiges Studio und konnten loslegen!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/singvoegel\/18605851\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Gitarre - 20130515\" alt=\"Gitarre - 20130515\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/9\/58\/51\/18605851.f3082d57.500.jpg?r1\" width=\"500\" height=\"325\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wie schon <a href=\"http:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/9-songs-in-5-tagen-aufnahmewoche-mit-ingo-vogelmann\/\">beim letzten Mal<\/a> genossen wir es, dass Ingo sich um die Technik k\u00fcmmerte und wir uns v\u00f6llig auf die Musik konzentrieren konnten, ohne uns mit Fragen nach Pegeln, Monitor-Mixen etc. befassen zu m\u00fcssen. An dieser Stelle k\u00f6nnen wir Ingo nicht genug danken, denn der hatte letztlich die meiste Arbeit: w\u00e4hrend wir uns ja stetig abwechselten, also eine Gitarre einspielten, einen Gesangspart einsangen, einen Bass, eine Schlagzeugspur &#8211; und jeweils &#8222;Pause&#8220; hatten, w\u00e4hrend jeweils die oder der andere &#8222;dran&#8220; war, musste Ingo nat\u00fcrlich die ganze Zeit am Rechner und Mixer sitzen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/singvoegel\/19982893\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 20px 20px 20px 0;\" title=\"Hugging - 20130515\" alt=\"Hugging - 20130515\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/28\/28\/93\/19982893.bf672d2b.500.jpg?r1\" width=\"334\" height=\"500\" align=\"left\" \/><\/a>Nat\u00fcrlich bedeutete &#8222;Pause&#8220; nicht unbedingt &#8222;nichts tun&#8220;, denn nat\u00fcrlich steuerten wir unsere jeweiligen Ideen und \u00dcberlegungen zu Arrangement, Instrumentierungen und Melodief\u00fchrungen bei. In den zwei Wochen sahen wir deshalb gerade mal so viel von dieser sch\u00f6nen Insel, dass sich Wunsch, hier noch einmal in einem Urlaub her zu kommen, festigen konnte. Dennoch war auch immer ein wenig Luft, um zwischendurch doch mal ein St\u00fcndchen nach drau\u00dfen zu gehen und die Seele baumeln zu lassen, was angesichts der intensiven Arbeit auch sehr n\u00f6tig war.<\/p>\n<p>Wie sich herausstellte erf\u00fcllte sich die Hoffnung, in einem solchen Umfeld entspannt aber nicht minder konzentriert arbeiten zu k\u00f6nnen, komplett: wir nahmen an zw\u00f6lf Aufnahmetagen zw\u00f6lf Songs auf. Und wir konnten f\u00fcr die Songs dabei in die Vollen greifen, indem wir eben doch noch eine oder zwei Gitarrenspuren mehr aufnehmen konnten, dazu noch eine Pianospur, eine zweite oder gar dritte Stimme, eine zus\u00e4tzliche Melodiegitarre, oder eine gezupfte, eine Fl\u00f6te, noch etwas Percussion, und so weiter und so weiter. Und das ganze machte nicht ann\u00e4hernd so viel Stress wie beim letzten Mal, wir hatten den Luxus &#8222;Zeit&#8220; auf unserer Seite, wir konnten direkt nach dem Fr\u00fchst\u00fcck loslegen und auch abends so lange weitermachen wie wir wollten. Wenn die Konzentration nachlie\u00df konnten wir einfach mal eine Pause einlegen, zum Strand raus und den Seewind das Hirn freipusten lassen. Und einfach weitermachen, wenn wir wieder zur\u00fcck waren.<\/p>\n<p>Und wir hatten den Luxus &#8222;Platz&#8220; auf unserer Seite, nichts war beengt, wir mussten nicht st\u00e4ndig aufpassen, irgendwo dagegenzurempeln oder dr\u00fcberzustolpern, Karan und Duke konnten gem\u00fctlich auf dem Sofa sitzend ihre Gitarren und B\u00e4sse einspielen, das gro\u00dfe Stagepiano stand stets spielbereit, ohne dass man es st\u00e4ndig zur Seite r\u00e4umen musste, ebenso das Schlagzeug oder auch die Gitarren und B\u00e4sse. W\u00e4hrend der Aufnahme der oder des einen konnten die anderen am Esstisch sitzen und z.B. am Computer arbeiten, oder in der K\u00fcche werkeln, ohne was zu verpassen, oder auch mal drau\u00dfen im Gartenstuhl sitzen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/singvoegel\/19979669\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 0 0 20px 20px;\" title=\"Hugging - 20130515\" alt=\"Hugging - 20130515\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/28\/96\/69\/19979669.c7ad9b5e.500.jpg?r1\" width=\"334\" height=\"500\" align=\"right\" \/><\/a>Letztlich war aber all das auch wirklich notwendig, denn es war auch eines: immens anstrengend. Vier sehr unterschiedliche Dickk\u00f6pfe mit allen m\u00f6glichen seltsamen Marotten &#8211; und ein f\u00fcnfter, der nat\u00fcrlich auch und selbstverst\u00e4ndlich &#8222;dazu&#8220; geh\u00f6rte, auch wenn er mit dem eigentlichen Ding &#8222;Musik&#8220; nicht viel zu tun hatte &#8211; aber gerade deshalb, auch hier noch mal ein dickes Danke! &#8211; als &#8222;neutrale&#8220; Position eine gro\u00dfe Hilfe war, weil er viel ausgleichen konnte und verhinderte, dass uns die Scheuklappen \u00fcber die Zeit zu eng wurden &#8211; sa\u00dfen da vierzehn Tage aufeinander und mussten sich st\u00e4ndig \u00fcber irgendwas einig werden, <del>gaben sich st\u00e4ndig gegenseitig Anweisungen,<\/del> machten sich gegenseitig st\u00e4ndig Vorschl\u00e4ge, wie man etwas vielleicht auch oder anders machen k\u00f6nnte, liefen sich von morgens bis abends \u00fcber den Weg, arbeiteten, a\u00dfen &#8211; ja, lebten zusammen. Das h\u00e4tte auch ziemlich ins Auge gehen k\u00f6nnen, wenn da ein paar zus\u00e4tzliche \u00e4u\u00dfere Stressfaktoren zu viel dazu gekommen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>So aber ging alles bestens. Selbst das Wetter spielte uns letztlich in die H\u00e4nde, wir hatten weit besseres Wetter als der Kontinent, auf dem es mehr oder weniger durchregnete, wie wir \u00fcber das Internet so beobachten konnten, aber auch keinen Sommer, der uns wahrscheinlich eher behindert h\u00e4tte. Man nennt das Wetter, das wir hatten, wohl &#8222;durchwachsen&#8220;, aber genau das war fast ideal (es gab ein paar richtig fies kalte Tage, die wir uns dann doch ein wenig w\u00e4rmer gew\u00fcnscht h\u00e4tten, aber selbst das war allemal besser als eine Bullenhitze)<\/p>\n<p>Neben den Aufnahmen nutzten wir die Gelegenheit, um Fotos zu machen. Auch f\u00fcr das Album. Dabei entdeckten wir, dass wir vom Haus aus direkt in einen Truppen\u00fcbungsplatz laufen konnten, und der in einem kilometerlangen &#8211; und breiten &#8211; Strand endete. Weit drau\u00dfen hatte das Milit\u00e4r offensichtlich als Landmarke f\u00fcr die Stelle, bis zu der bei Flut das Wasser kommen wird, einen alten Milit\u00e4rjeep hingestellt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/singvoegel\/19981109\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 20px 20px 20px 0;\" title=\"Posing - 20130515\" alt=\"Posing - 20130515\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/28\/11\/09\/19981109.8e94a126.240.jpg?r1\" width=\"161\" height=\"240\" align=\"left\" \/><\/a>Wir machten Aberdutzende Fotos dort, eine unglaubliche Landschaft. Etwas unangenehm wurde es allerdings irgendwann, als wir in der Ferne Regen sehen konnten. Der schnell n\u00e4her kam. Und es dann auch noch anfing zu donnern. Denn uns wurde schlagartig bewusst, dass, selbst wenn wir uns auf den Boden legten, wir \u00fcber mehrere Kilometer die am h\u00f6chsten aufragenden Punkte sein w\u00fcrden. Schlecht, wenn da wirklich ein Gewitter \u00fcber uns st\u00fcnde. Auf dem sehr z\u00fcgigen Weg zur\u00fcck fing es dann auch wirklich noch zu regnen an. Nein, zu sch\u00fctten. Und der Wind blies so stark, dass wir auf der windzugewandten Seite binnen Sekunden v\u00f6llig durchn\u00e4sst waren, w\u00e4hrend die Klamotten auf der windabgewandten Seite v\u00f6llig trocken blieben. Zum Gl\u00fcck h\u00f6rte der Guss aber auch so schnell wieder auf, wie er begann. Aber dennoch kamen wir nicht drum herum, an diesem Abend die Waschmaschine anzuwerfen.<\/p>\n<p>Ach ja, und dann g\u00f6nnten wir uns auch noch einen Abend &#8222;frei&#8220;, um den Eurovision Song Contest zu gucken. Und offenbar brachten wir unseren Gastgebern Gl\u00fcck, denn recht \u00fcberraschend gewann doch tats\u00e4chlich der d\u00e4nische Beitrag \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Auf dem Album wird es neben uns und Ingo diesmal auch weitere Gastmusiker zu h\u00f6ren geben: Ansgar Offermanns spielte uns im fernen Aachen zu zwei St\u00fccken eine Geige ein, er bekam dazu von uns einen Rohmix, und er schickte eine Geigenspur zur\u00fcck. Dieses &#8222;Internet&#8220; ist ja eine so gro\u00dfartige Erfindung!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/singvoegel\/20693113\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Fern - 20130515\" alt=\"Fern - 20130515\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/30\/31\/13\/20693113.c27243c1.500.jpg?r1\" width=\"500\" height=\"334\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Sonntag und Montag dann war Alexander Schweigert bei uns zu Besuch. Der ist ein Freund von Ingo und hat auf einem von Ingos Alben schon ein paar wundersch\u00f6ne Sologitarren eingespielt. Auch f\u00fcr uns steuerte er ein paar Melodiespuren bei, aber viel interessanter werden die Aufnahmen, die wir zusammen mit ihm gemacht haben, bei denen wir vier zusammen &#8222;live&#8220; einspielten. Alex ist super drauf, wir haben uns auf Anhieb toll verstanden, so dass wir dieses Experiment einfach mal gewagt haben &#8211; und es hat toll funktioniert. Lasst euch \u00fcberraschen!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/singvoegel\/21234865\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"DSC1273 20130520 LR\" alt=\"DSC1273 20130520 LR\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/11\/48\/65\/21234865.81c78173.500.jpg?r1\" width=\"500\" height=\"334\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am vorletzten Tag dann durften wir erfahren, dass das sehr windige Wetter, das wir bis dahin hatten, uns wahrscheinlich einen Haufen Probleme erspart hat: als n\u00e4mlich der Wind da nachgelassen hatte und sogar so richtig die Sonne schien wussten wir, was auf dem Truppen\u00fcbungsplatz ge\u00fcbt wird: Ein D\u00fcsenj\u00e4ger nach dem anderen brauste \u00fcber unsere K\u00f6pfe hinweg im Sturzflug auf den Teil des Gel\u00e4ndes zu, auf dem wir von weitem w\u00e4hrend unseres Spazierganges eine Reihe von Panzern und \u00e4hnlicher Fahrzeuge sahen. An den Tagen davor flog da auch schon mal der ein oder andere Jet ein, aber die waren da immer nur mal f\u00fcr eine kurze Stunde unterwegs. Aber an dem Tag nutzten sie wohl das g\u00fcnstige Wetter und so waren wir froh, dass wir an diesem Nachmittag nur Instrumente aufnahmen, die direkt ins Mischpult gingen und kein Mikrofon brauchten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/singvoegel\/18608349\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 0 0 20px 20px;\" title=\"Gitarrenpart - 20130514\" alt=\"Gitarrenpart - 20130514\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/9\/83\/49\/18608349.9dc74ff6.240.jpg?r1\" width=\"159\" height=\"240\" align=\"right\" \/><\/a>Und dann waren die zwei Wochen auch schon vorbei &#8211; vor allem die zweite Woche verging irgendwie wie im Flug, gef\u00fchlt war die nur halb so lang wie die erste. Auf der einen Seite waren wir nat\u00fcrlich froh \u00fcber das, was wir da alles geschafft hatten, auf der anderen Seite w\u00e4ren wir am liebsten einfach noch eine Woche geblieben, um uns R\u00f8m\u00f8 doch mal n\u00e4her anschauen zu k\u00f6nnen und wirklich noch so ein bisschen Urlaub dort zu machen, denn auch das stellten wir fest: diese zwei Wochen waren so anregend wie auch anstrengend. Zw\u00f6lf nagelneue Songs in zw\u00f6lf Tagen und durchschnittlich zw\u00f6lf Stunden pro Tag. Aber noch selten hat uns so viel Arbeit und Anstrengung so viel Spa\u00df gemacht. Anders w\u00e4re das aber wohl auch nicht zu machen gewesen. So denken wir aber wird man es diesem Album anh\u00f6ren k\u00f6nnen: der gro\u00dfe Spa\u00df, den es machte, es aufzunehmen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/singvoegel\/18606843\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 20px 20px 20px 0;\" title=\"D\u00e4nemark gewinnt des ESC - 20130519\" alt=\"D\u00e4nemark gewinnt des ESC - 20130519\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/9\/68\/43\/18606843.e5466137.240.jpg?r1\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/><\/a>Der Alltag rief, und so putzten wir das Haus, das uns zwei Wochen lang beherbergte, packten unsere Autos wieder voll und machten uns auf den Heimweg. Der George und Ingo direkt nach Hause f\u00fchrte, uns aber erst noch zu einem schnuckeligen Wohnzimmerkonzert in der N\u00e4he von Bremen.<\/p>\n<p>Und jetzt sind wir sehr gespannt drauf, die ersten Zwischenmixe von Ingo auf die Ohren zu bekommen. Denn f\u00fcr ihn geht jetzt der Hauptteil der Arbeit erst richtig los: Spuren vers\u00e4ubern, mixen, nochmal mixen, und dann, wenn der Mix steht, am Ende alles mastern. Das wird einige Wochen dauern. In der Zwischenzeit sind wir auch nicht unt\u00e4tig, denn nach der tollen Erfahrung mit dem <a href=\"http:\/\/www.pledgemusic.com\/artists\/singvoegel\/\" target=\"_blank\">Crowdfunding f\u00fcr die Pressung der JETZT<\/a>, bei dem ihr uns so gro\u00dfartig unterst\u00fctzt habt, denken wir, dass es eine gute Idee ist, auch dieses Album wieder \u00fcber ein Crowdfunding zu finanzieren. Wir haben diesmal einiges mehr an Geld in die Aufnahme investiert, genau genommen etwas mehr als wir uns &#8222;privat&#8220; wirklich leisten k\u00f6nnen, aber wir glauben, dass sich das mehr als gelohnt hat.<\/p>\n<p>Deshalb m\u00fcssen wir diesmal versuchen, ein wenig mehr Geld reinzubekommen als &#8222;nur&#8220; die reine Pressung. Wir hoffen da wieder auf eure Unterst\u00fctzung, aber nachdem ihr alle da letztes Jahr schon so toll die Werbetrommel f\u00fcr uns ger\u00fchrt habt, so dass damals der n\u00f6tige Betrag schon nach <a href=\"http:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/105\/\">nur 6 Wochen &#8222;drin&#8220; war<\/a> sind wir da sehr optimistisch. Und nat\u00fcrlich wird es auch dieses mal wieder neben einem &#8211; da sind wir uns sicher &#8211; gro\u00dfartigen Album selbst &#8211; tolle Sachen geben, denn so ein Crowdfunding ist ja keine Spendenaktion, ihr bekommt ja was f\u00fcr euer Geld. Und &#8211; versprochen &#8211; es wird auch diesmal jeden Cent wert sein \ud83d\ude00<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211;> <a href=\"http:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/tag\/westwind\/\">Alle Beitr\u00e4ge zum neuen Album WESTWIND<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie die, die uns auf dem Gesichtsbuch folgen ja sicher schon mitbekommen haben: ja, wir arbeiten an einem neuen Album, und es soll noch in diesem Jahr erscheinen! 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