{"id":396,"date":"2011-12-02T18:20:48","date_gmt":"2011-12-02T17:20:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/castordaemmer\/"},"modified":"2012-09-19T13:39:27","modified_gmt":"2012-09-19T12:39:27","slug":"castordaemmer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/castordaemmer\/","title":{"rendered":"Castord\u00e4mmer"},"content":{"rendered":"<p><em>Freitag, 2. Dezember 2011<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/sven\/11851823\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/20\/18\/23\/11851823.9326acf0.500.jpg\" width=\"500\" height=\"234\" alt=\"Kundgebung Laase - 111128 2026 DSC0446\" border=\"0\"\/><\/a><\/p>\n<p>Rauch \u00fcber dem Deich, wei\u00dfer Qualm h\u00e4ngt \u00fcberm ganzen Firmament, vereinzelte Strohfeuer brennen, grelle Scheinwerfer am Horizont schlagen messerscharfe Schneisen in den Dunst&#8230; Castord\u00e4mmer, Feuernacht. Hubschrauber im Tiefflug. Blinklichter, Lautsprecher, Blaulicht, Alarm, Appelle. Eskalation und Entladung liegen als Gefahr und Verlockung gleicherma\u00dfen in der Luft, blank die Nerven Vieler &#8211; dies gewiss auf beiden Seiten dieser k\u00fcnstlichen (in Wahrheit nur scheinbaren) Front <!--more-->zwischen der Bev\u00f6lkerung und einer Polizei, die eigentlich ihre sein sollte&#8230; aber hier gegen sie steht. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/sven\/11850981\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/20\/09\/81\/11850981.e5b8d8e6.240.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" alt=\"Dannenberg - Hauptkundgebung - 111126 1519 DSC0075\" border=\"0\" align=\"right\" style=\"margin:20px;\"\/><\/a>Hochradioaktiver Abfall zieht durch Deutschland, was seit je nur mit massiver Polizeigewalt durchsetzbar ist. Mittlerweile missf\u00e4llt das Mehrheiten, der Widerstand geht heute durch alle Schichten und Milieus: im Wendland hat er l\u00e4ngst Routine. Abertausende Menschen haben es tage- und n\u00e4chtelang geschafft, mit friedlichen Mitteln den Transport von Atomm\u00fcll auf Schienen zu behindern, der Castor ist im Verzug. <\/p>\n<p>Vor der Endstation Gorleben liegt das D\u00f6rfchen Laase &#8211; seit Tagen im Belagerungszustand, es dr\u00e4ut die letzte Nacht. Zwei Heere stehen sich gegen\u00fcber, das kleine bewaffnet, das gro\u00dfe nicht, das kleine kriegerisch, das gro\u00dfe nicht, das kleine aggressiv, das gro\u00dfe nicht, das kleine abkommandiert, das gro\u00dfe nicht &#8211; ist das \u00fcberhaupt ein Heer? Nein, nur Hunderte von Menschen sind es, auf einer friedlichen Kundgebung. Goa-Rhythmen bumpern durch die Nacht, einige Leute tanzen, doch die Szenerie ist apokalyptisch. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/sven\/11851938\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/20\/19\/38\/11851938.cf911964.500.jpg\" width=\"500\" height=\"260\" alt=\"Kundgebung Laase - 111128 2109 DSC0523\" border=\"0\"\/><\/a><\/p>\n<p>Lautsprecherdurchsagen der Polizei gehen trotz bei\u00dfender Sch\u00e4rfe unter; die Aktivistinnen von &#8222;Castor wegbassen&#8220; haben bessere Lautsprecheranlagen und, anders als die Polizei, Argumente &#8211; bleibt es bei Wortgefechten?  &#8222;Bleibt zusammen, bildet Gruppen, die Polizei greift sich wahllos Einzelne aus der Menge!&#8220; warnt eine Aktivistin vom Musikwagen. Sieben Wasserwerfer sind aufgefahren, monstr\u00f6se Panzerk\u00e4sten eines ebensolchen Demokratieverst\u00e4ndnisses: Immer wieder spritzen sie Font\u00e4nen auf die Menschen, doch die lassen sich trotzdem nicht provozieren, sie bleiben friedlich.<\/p>\n<p>Auf der mit Absperrungen, Fahrzeugen und uniformierten Mannschaften gesicherten Stra\u00dfe jenseits des Ackers wird Atomm\u00fcll transportiert &#8211; eine Hinterlassenschaft, f\u00fcr die uns s\u00e4mtliche noch kommenden Generationen der Menschheit hassen werden. Dieser M\u00fcll \u00fcberdauert die Zivilisation, die ihn schuf, um Jahrhunderttausende. Was f\u00fcr ein Erbe!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/sven\/11851694\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/20\/16\/94\/11851694.03296dfd.240.jpg\" width=\"160\" height=\"240\" alt=\"Kundgebung Laase - 111128 2004 DSC0409111128 1524 DSC0369\" border=\"0\" align=\"right\" style=\"margin:20px;\"\/><\/a>Vor 30 Jahren rannte ich durch Frankfurt &#8211; unfreiwillig, denn Hundertschaften schwerbewaffneter kampfbereiter Uniformierter waren mir auf den Fersen: Es war die Zeit von Brokdorf und &#8222;Startbahn West&#8220;, Atomgegner galten als halbe, wenn nicht ganze Terroristen, ich war nur ein verirrter Punk, und die ganze Innenstadt ein Schlachtfeld. Sie jagten uns die ganze Nacht, ich entkam nur durch unwahrscheinlich viel Gl\u00fcck. Wasserwerfer gab es schon damals, aber noch keine Handys und kein Internet &#8211; die Polizei spielte Katz und Maus mit den Demonstranten und hatte leichtes Spiel, der Hass auf beiden Seiten war gewaltig. Die Fronten waren eindeutiger damals, b\u00f6ser und h\u00e4rter &#8211; eine friedliche Bev\u00f6lkerungsmehrheit gegen Atomkraft, quer durch alle Schichten und Milieus, das war 1981 noch ganz unvorstellbar gewesen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/sven\/11851675\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/20\/16\/75\/11851675.9caa7880.240.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" alt=\"Kundgebung Laase - 111128 2004 DSC0409111128 1522 DSC0361\" border=\"0\" align=\"left\" style=\"margin:20px;\"\/><\/a> Erst recht, was uns drei Singv\u00f8geln auf dem Acker vor Gorleben passierte &#8211; und gelang. Es war der letzte Tag der Castortransporte; seit drei Tagen tourten wir durchs Wendland, hatten mehrmals in Dannenberg gespielt, auf der Kundgebung, bei den <a href=\"http:\/\/www.anti-atom-piraten.de\/\" target=\"_blank\">Anti-Atom-Piraten<\/a>, dann in deren Quartier, dann wieder in Laase, im &#8222;Musenpalast&#8220;, manchmal kurz, manchmal lang, hier mit Anlage, dort stromlos. Alles recht spontan und nach Bedarf. Die zahllosen Absperrungen und Blockaden &#8211; hier von der Polizei, dort von den Treckern oder anderen Anti-Atom-Aktivisten &#8211; hatten uns S\u00fcdl\u00e4nder schon fast zu Ortskundigen gemacht: G\u00f6hrde, Metzingen, Gro\u00df Heide, Jameln, Zadrau, D\u00fcnsche&#8230; als Namen, Wegmarken, Ausweich- und Umwegstrecken vertraut binnen Tagen. Zufall oder nicht, zuletzt waren wir wieder in Laase gelandet und dort h\u00e4ngengeblieben im &#8222;Musenpalast&#8220;: jenem liebevollen Zeltlager, in dem es zuging wie auf einem wunderbaren Festival, w\u00e4hrend ringsum gef\u00fchlter Krieg herrschte. <\/p>\n<p>Irgendetwas zog uns mittags hinaus aufs Feld &#8211; mehr Instinkt als Ahnung. Auf dem Acker g\u00e4rte es: Reiterstaffeln der Polizei hatten ihr eigenes Absperrband \u00fcberschritten, Pulks von Infanteristen stellten sich en Block unter die Demonstranten: offenbar auf irgendeinen Grund hoffend, bald zuschlagen zu d\u00fcrfen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/sven\/11851630\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/20\/16\/30\/11851630.4b00b386.240.jpg\" width=\"240\" height=\"180\" alt=\"Kundgebung Laase - 111128 2004 DSC0409111128 1503 DSC0351\" border=\"0\" align=\"right\" style=\"margin:20px;\"\/><\/a>Die Atmosph\u00e4re war gespannt. Provozierend bauten sich Uniformierte auf &#8211; in ihren Personenpanzerungen wie seltsame Aliens wirkend, mit schwerem Schienbeinschutz, tonnenf\u00f6rmig aufgepolsterten Brustk\u00f6rben, schwarzem Dress, schwarzen M\u00fctzen, die Kn\u00fcppel am G\u00fcrtel, die geharnischten Kampfhelme noch in der Hand, mit angespannten Gesichtern. Von aufgebrachten Zivilisten vergeblich zum R\u00fcckzug aufgefordert, verweigerten diese abkommandierten Einheiten auch besonnener auftretenden Leuten jegliches Gespr\u00e4ch. Offenbar hatten sie Kontaktverbot. Drohend die Reiterstaffel: auf schnaubenden R\u00f6ssern, die sie t\u00e4nzeln lie\u00dfen, gef\u00e4hrlich nah an den Leuten. So bescheuert ein Pferd mit Plastikbrille aussieht, so archaisch ist doch der Herrenblick Reitender aufs Fu\u00dfvolk: das gegebenenfalls niedergerittene. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/sven\/11851617\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/20\/16\/17\/11851617.ad1ad23a.240.jpg\" width=\"240\" height=\"145\" alt=\"Kundgebung Laase - 111128 2004 DSC0409111128 1454 DSC0335\" border=\"0\" align=\"left\" style=\"margin:20px;\"\/><\/a>Wir kamen geschritten, wir kamen bewaffnet mit Gitarren und Djembe, kein Mikrofon, kein Strom, keine Angst, wir kamen um zu singen. <em>&#8222;Unter der Asche: Feuer&#8220;<\/em> &#8211; es gibt Momente, da sind Melodien die besseren Argumente. Wir sangen sie gleicherma\u00dfen an, die Entsetzten wie die Eingesetzten, die Beherzten wie die Verpanzerten, die Waffenlosen wie die Verantwortungslosen, die Befehlsverweigerer wie die Befehlsempf\u00e4nger. B\u00fcrgerinnen und Polizisten. Bullinnen und Leute.<\/p>\n<p>R\u00e4uber und Gendarm? So lie\u00dfen wir es aussehen: wie ein gro\u00dfes, b\u00f6ses Spiel, zu dem wir gute Miene machten. <em>&#8222;Hou hou hou &#8211; wo geh\u00f6rst du hin?&#8220; <\/em>So d\u00fcnn die Gitarren klangen, unverst\u00e4rkt auf freiem Feld im Wind, so stark trafen die Ges\u00e4nge: als ob Situation und Umgebung ihnen eine neue, eine zus\u00e4tzliche Bedeutung verpassten. Wo geh\u00f6rst du hin? <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/sven\/11857996\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/20\/79\/96\/11857996.7491163f.500.jpg\" width=\"500\" height=\"334\" alt=\"Kundgebung Laase\" border=\"0\"\/><\/a><\/p>\n<p><em>&#8222;Reich mir die Hand&#8220;! So dr\u00e4ut uns die Nacht&#8230;: Warum hat der Feind immer die \u00dcbermacht? Die letzten der Besten in Lumpen und Fetzen versammeln sich und z\u00fcnden Notfeuer an. Wer jetzt noch dabei ist, wei\u00df nur, dass er frei ist &#8211; und eins ist gewiss: es gibt keinen Ersatzmann&#8230;<\/em> Jedes verdammte Wort war &#8211; wieder mal &#8211; wahr. <em>Reich mir die Hand &#8211; zusammenhalten, darauf kommt&#8217;s an!<\/em><\/p>\n<p>Als Musiker spielt man ja gern f\u00fcr den Applaus &#8211; aber was hier an der Demo-Front allein von den Gesichtern zur\u00fcckkam, war unglaublich. Es war, als w\u00fcrfe man einander die Waffen zu: die wirklichen. Diejenigen, gegen die Schlagst\u00f6cke, Wasserwerfer &#8211; ja sogar Panzer machtlos sind. Blicke, Ges\u00e4nge, aufgefangene und hin\u00fcbergereichte, weitergereichte Worte. Leuchtende Gesichter. Entflammte Herzen. <em>Ich hab es gesehen, ich zeige es euch, und was wir wollen, das schaffen wir heut&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Ich meinte, mehr als ein Augenpaar unter den Uniformierten geschaut zu haben, das uns insgeheim recht gab. (Bei 20.500 in dieser Sache eingesetzten Polizeikr\u00e4ften ist es auch \u00e4u\u00dferst unwahrscheinlich, schon rein statistisch, dass die alle Atomkraft supertoll f\u00e4nden.) Mehr als eine\/r schaute, wenn ich ihm\/ihr pl\u00f6tzlich in die Augen sah, weg &#8211; ohne ganz verbergen zu k\u00f6nnen, was vorher im Blick schimmerte: manchmal nur Neugier, manchmal Sympathie. Es machte mich mutig. <\/p>\n<p>Einem Polizisten, mit dem ich versuchsweise sprach, sagte ich, dass ich seine Nervosit\u00e4t verst\u00fcnde, weil &#8222;wir die besseren Waffen&#8220; haben. So ganz hat er das nicht verstanden, erkl\u00e4ren konnte ich&#8217;s ihm nicht &#8211; er musste dann weg.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/sven\/11851366\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/20\/13\/66\/11851366.c45d8870.240.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" alt=\"Musenpalast Laase - 111128 1150 DSC0227\" border=\"0\"  align=\"right\" style=\"margin:20px;\"\/><\/a>Wir gingen auch zur\u00fcck: zum &#8222;Musenpalast&#8220;. Die Hubschrauber flogen schon tiefer, so dass inzwischen jeder Act auf dem offenen B\u00fchnchen verst\u00e4rkt werden musste: nicht nur Gedichte und Geschichten, herrlich vorgetragen von der Schauspielerin Christa Tornow,  sondern auch S\u00e4ngerstimmen, Fiedelgeigen, Akkorde\u00f6ner. <\/p>\n<p>Man gab sich gegenseitig das Mikro in die Hand &#8211; f\u00fcr eine Spontaneinlage nach der anderen. Nur das wackere Bariton-Sax kam noch unverst\u00e4rkt durch &#8211; und nat\u00fcrlich der stimmstarke Musenpalast-Impressario Willem Wittstamm himself mit seinen intelligenten Witzchen und aufmunternden Ansprachen. Ein Gastro-Team aus Ravensburg machte, als zugereiste Volksk\u00fcche der besonderen Art, unentwegt K\u00e4sesp\u00e4tzle bis der Castor kam. Das Bier ging schon vorher aus. Der Mut nicht. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/sven\/11851406\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/20\/14\/06\/11851406.9441bb02.240.jpg\" width=\"214\" height=\"240\" alt=\"Musenpalast Laase - Lesung - 111128 1412 DSC0267\" border=\"0\" align=\"left\" style=\"margin:20px;\"\/><\/a>Der 13. Castortransport hat am 28. November irgendwann nach 22 Uhr sein Ziel erreicht. Wir auch. Der Widerstand gegen all diese Zumutungen und Verbrechen ist tief in unseren Herzen verankert. Wird er die Verh\u00e4ltnisse \u00e4ndern? Er ist schon dabei. Wer wir sind? Gar nicht so leicht zu sagen! Wir sind so ziemlich \u00fcberall! Man nennt uns &#8222;die Bev\u00f6lkerung&#8220;.<\/p>\n<p><em>So lach mit mir, Bruder. Die Schwester am Ruder zeigt dir noch, wie&#8217;s geht &#8211; schau, die hat keine Angst. Weil wir es schaffen. Denn unsere Waffen sind all diese Stimmen eines Gesangs. Reich mir die Hand. Komm her und reich mir die Hand. Wir \u00fcberleben den Untergang&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Und:<\/p>\n<p><em>Es gibt ein paar Sachen, die waren noch nie<br \/>\nIn Ordnung, und jetzt reparieren wir die.<\/em><\/p>\n<p>Duke Meyer<\/p>\n<p><b>Update 19.09.2012<\/b><\/p>\n<p>Wie oben beschrieben, waren wir ja auch am Stand der h\u00f6chst engagierten <a href=\"http:\/\/www.anti-atom-piraten.de\/\" target=\"_blank\">Anti Atom Piraten<\/a> auf der Essowiese und in deren &#8222;Basislager&#8220; eingeladen und haben auch dort ein paar Liedchen getr\u00e4llert, letzteres just an dem Tag, als die Delegation der Berliner Piraten-Abgeordneten als parlamentarische Beobachter auf einen Besuch vorbeikamen und sich das Ph\u00e4nomen Gorleben zeigen lie\u00dfen. <\/p>\n<p>Gestern Nacht (18.09.2012) kam dann auf ZDFinfo die Doku &#8222;Alles liquid?&#8220;, die das erste Jahr jener Abgeordneten begleitet hat und wir waren sehr gespannt, ob deren Besuch im Wendland im Film auftaucht, und wenn, ob man zuf\u00e4llig sogar unsere Nasen dort sieht. <\/p>\n<p>Er taucht auf. Allerdings ohne Bild. &#8222;Reich mir die Hand&#8220; ist zu h\u00f6ren, aber der Bildschirm blieb schwarz. Auch <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek#\/beitrag\/video\/1734588\/Alles-liquid\" target=\"_blank\">in der Mediathek ist jetzt (19.09.2012, 14:00 Uhr) der komplette Wendland-Part ohne Bild<\/a>, auch wenn jemand vom ZDF gestern Nacht noch twitterte, dass der Beitrag in der Mediathek &#8222;in wenigen Minuten&#8220; korrigiert sein w\u00fcrde. Das war vor 12 Stunden. <\/p>\n<p>Naja, vielleicht wird das ja noch <a href=\"http:\/\/info.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/web\/ZDF.de\/ZDFinfo\/2942372\/24370116\/d9951d\/Zwischen-Hinschmei%C3%9Fen-und-Vandalismus.html\" target=\"_blank\">irgendwann die Tage<\/a>, dann kann man uns vielleicht ab Minute 14:20 nicht nur h\u00f6ren sondern auch mal kurz sehen&#8230; :-p <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 2. Dezember 2011 Rauch \u00fcber dem Deich, wei\u00dfer Qualm h\u00e4ngt \u00fcberm ganzen Firmament, vereinzelte Strohfeuer brennen, grelle Scheinwerfer am Horizont schlagen messerscharfe Schneisen in den Dunst&#8230; Castord\u00e4mmer, Feuernacht. Hubschrauber im Tiefflug. Blinklichter, Lautsprecher, Blaulicht, Alarm, Appelle. Eskalation und Entladung liegen als Gefahr und Verlockung gleicherma\u00dfen in der Luft, blank die Nerven Vieler &#8211; dies [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,11],"tags":[],"class_list":{"0":"post-396","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-duke","7":"category-weblog","8":"czr-hentry"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/396"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=396"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/396\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=396"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=396"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.singvoegel.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=396"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}