dm 1: Die schwarze Perle Vol. III


[audio:http://dl.dropbox.com/u/106959885/Die_schwarze_Perle_Vol_III.mp3]

Musste gemacht werden: Nachdem Karan 2010 zu meinem kleinen Song vom sterbenden Wikinger die Geschichte einfach weiterschrieb und -sang – beide Lieder sind inzwischen fester Bestandteil des Singvøgel-Repertoires 😉 – hab ich’s mal weitergesponnen. Aufgenommen ohne alle Umstände: nur blanke Stimme zu ebensolcher Wandergitarre, Record-Knopf gedrückt, MP3 gerendert, hochgeladen.
Und wenn ich ganz lieb bin, übersetzt mir’s Karan vielleicht in eine beliebte Weltsprache? G. Slade, mein einsamer Zuhörer jenseits der großen Wasser, kapiert sonst kein Wort…!

Die schwarze Perle Vol. III

Sie hat vor allem viel geschwiegen
Wenn ein Wind aufkam vom Meer
Lief sie hinaus, grad zu den Dünen
Sah den Möwen hinterher

Wenn ich sie fragte: Was war früher
Neigte sie nur leicht das Haupt
Hinten zum Strand hin: den Ruinen
Eines zerstörten Klosters Bau

Ich sagte hey, lala, lala
Erzähl mir, wer mein Vater war
Da legte sie mir ihren Finger auf den Mund
Öffnete meine Hand mit einem Gegenstand
Aus ihrem Gewand: da lag sie dann
Die kleine Perle, schwarz und rund…

Hey, schwarze Perle, sag du mir doch
Der Kerl der Kerle, der Fremde, der hier focht
War doch ein Heide, ein böser Mann
Wieso hat Mama ihn geliebt
Als er starb, tat er’s nicht für sie
Ja, nichtmal seinen Namen hat er ihr genannt!

Als Mutter fortflog zu den Möwen
Trug ich ihren Leib ans Meer
Begrub ihn an den weißen Dünen
Unweit der alten Klosterwehr

Bin seither nirgends lang geblieben
Auch hier als Gast nur, bestenfalls
Wenn du mich fragst, mit wem du’s grad getrieben
Lös ich das Amulett von meinem Hals

Hey, Schöne, hey lala lala
Willst wissen, wer mein Vater war?
Mach deine Hand vorsichtig auf: Was liegt darin?
Ein kleiner Gegenstand, er stammt
Aus Räuberei in fernem Land
Von einem solchen Räuber bin ich wohl das Kind…

Hey, schwarze Perle, sag du’s ihr doch
Der Kerl der Kerle, das bin ich immer noch
Nenn mich ruhig Heide, einen wilden Mann
Der Frauen liebt und ihnen gerne
Was sie geben, zurückgibt
Und eine gibt’s, der ist sein Name sogar wohlbekannt…

Musik & Text © Duke Meyer 2011

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