Du bist anders


Was du sagst und tust
Geht mir unter die Haut
Bis ins Blut
Du berührst mich dort
Wo die Liebe wohnt
Und auch der Mut
Du bist radikal
Gehst der Wurzel des Seins auf den Grund
Und im freien Fall
Schlägst du dich an den Alltagen wund

Du bist anders, als du gestern warst
Du bist anders, als du morgen sein wirst
Du bist anders, als du weißt und als ich denke

Manchmal bist du fern
Manchmal kommst du mir unendlich nah
Manchmal gehst du fort
Manchmal bist du ganz schnell wieder da
Manchmal bist du schwer
Manchmal wachsen dir Flügel im Wind
Manchmal bist du leer
Manchmal spielst du so froh wie ein Kind

Du bist anders, als du gestern warst…

Und du läßt mich frei
Daß ich finde mein eigenes Land
Daß ich folgen kann
Jener heimlichen Spur dort im Sand
Die mich dahin führt
Wo der Quell meines Herzens entspringt
Wo die Kraft sich rührt
Und das Lied der Lebendigkeit singt

Ich bin anders, als ich gestern war
Ich bin anders, als ich morgen sein werd‘
Ich bin anders, als du weißt und als ich denke

Keiner von uns weiß
Wohin unsere Straße uns trägt
Doch wir wissen eins:
Daß das Leben uns formt und bewegt
Und so gehen wir
Mal im Sturm, mal im wärmenden Licht
Komm und tanz mit mir
Sieh die Freude in meinem Gesicht

Wir sind heute anders als noch gestern
Wir sind morgen anders als noch heute
Wir sind anders, als wir wissen
Und uns denken.

Musik & Text © Karan 2001

Bühnenversion Singvøgel (bis 2006): Gitarre, Djembe, Gesang

CD karan – „Dem einen Leben“

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