Spiel und Klang


Allen Blicken ausgeliefert
Offene Rechnungen hie wie da
Mit dem Alter wird mein Grinsen schiefer
Noch aber ist es da
Danke für den Hocker
Heut spiel ich im Sitzen
Hab allerdings nix zu verlieren
Zwischen euren Polsterritzen

Ich wollte, es gäbe für mich nur Spiel und Klang
Treibenden Takt, die Tänze nackt
Unschuldig in der Sonne Sang
Oder raunendes Geheimnis
Süß geteilt in Mondes Hell
Oder gern auch ganz allein im Tausend-Sterne-Hotel…
Mit einem ungezäumten Pferd endlose Strände abwärts traben
Und auch selber ungezähmt sein
Und gar kein Gedächtnis haben

Hab schon mein Telefon verflucht
Doch es beliebt zu funktionieren
Ständig ist man unter Menschen
Wär manchmal lieber bei den Tieren
Soll mir Kennzahl und Passwort merken
Und hantieren mit Plastikkarten
Wieviel Zeit verbringt man eigentlich
Auf Automaten zu warten

Ich wollte, es gäbe für mich nur Spiel und Klang…

Ja, auch ich glaub an was
Naja, die Leute sind es nicht
Fall trotzdem immer wieder rein
Auf irgendein schönes Gesicht
Und dann geht der altbekannte
Tanz los von vorn
Komm schlecht zurecht mit Hand und Fuß
Und find‘ kein Heim für Huf und Horn

Ich wollte, es gäbe für mich nur Spiel und Klang…

Musik & Text © Duke Meyer 2002

Bühnenversion Singvøgel (bis 2006):
Gitarre, Djembe, Gesang

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