Manche Lieder schreiben sich sozusagen von selbst. Der Februar war wirklich mein Unlieblingsmonat, eigentlich schon immer. Diese Zeit ist vorbei! Weil sich Zeiten ändern - und in dem Fall sehr zum Besseren…
Februar trägt Vorhänge aus Regen,
Februar trägt alten, grauen Schnee.
Hinterm Horizont lauert der Frühling drauf, daß endlich was gescheh’.
Februar treibt wintermüde Krähen
auf der Jagd […]
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Am Sonntagabend saßen FAWMer auf der ganzen Welt erwartungsvoll vor ihren Computern und warteten darauf, daß Nancy Rost den Titel des aktuellen “songskirmish” durchgab. Die Aufgabe lautete dann, innerhalb einer Stunde dazu ein Lied zu schreiben und hochzuladen.
Witzigerweise hatten Sven und Karan sofort die gleiche Idee. Die wurde dann auch mittels Punktlandung innerhalb des Zeitrahmens […]
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Karan mag’s ja gerne, wenn alle Singvøgel zusammen was machen, und daher fand sie es auch total schade, daß Sven im Februar kaum Zeit hatte und darum nicht mitgeFAWMt hat. Zum guten Schluß wollte sie ihn aber doch noch überreden. Und dazu griff sie zu einem Trick: Sie schrieb ein Lied (über FAWM, irgendwie) und […]
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Rassistische Songs bei FAWM? Ich fand dies am Rande einer Forumsdiskussion dort erwähnt, habe aber selber noch keine entdeckt. Sollte ich es tun, werde ich SEHR deutliche Worte finden!
Vorerst habe ich mal ein Lied geschrieben…
Nennt uns Skalden, nennt uns Barden,
wir besingen die heutige Zeit.
Und wir wollen nicht länger warten,
bis von selber sich wendet ihr […]
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Ich habe keine Ahnung von Physik. Aber irgendwo las ich mal den Satz, daß alles gleichzeitig passieren würde, wenn es die Zeit nicht gäbe. Das hat mich natürlich fasziniert ohne Ende. Also habe ich angefangen, über die Zeit und meine Wahrnehmung derselben nachzudenken. Und dies ist dabei herausgekommen:
Könnte jemand bitte mal die Zeit anhalten? […]
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Wie’s manchmal so ist: diese komplette Melodie und zwei Textzeilen hatten sich als Ohrwurm in meinem Kopf eingenistet, und ich mußt den Rest schreiben, um ihn da endlich herauszubekommen.
Kürzlich las ich “Mythago Wood” von Robert Holdstock; das Buch hat hier irgendwie seine Spuren hinterlassen.
Die Innenwelt kann ein merkwürdiger Ort sein. Manchmal vernachlässige ich meine Besuche […]
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Dukes “Schwarze Perle” ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich wollte einfach wissen, wie es weiterging mit der Klosterschwester. Jetzt weiß ich’s:
Er gab mir eine schwarze Perle
aus einer Göttin dunklem Land.
Er kam als Feind und ging als Rätsel,
für immer fremd und unbekannt.
Nun trage ich die schwarze Perle,
sie spricht vom tiefen, grauen Meer,
sie […]
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Dieses Lied entstand in Erinnerung an eine tiefe Traurigkeit. Seltsamerweise wurde ich aber beim Aufnehmen wunderbar fröhlich und erfreue mich jetzt bester Laune. Oh, die Widersprüche der menschlichen Natur!
Wenn der Schnee auf mein Herz fällt
und die Leidenschaft erstarrt,
dann ist Winter.
Dann herrscht die Eiskönigin,
jedes Wort im Mund gefriert,
dann ist Winter.
Dann ist mir alles […]
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Im Studium habe ich mich oft über wissenschaftliche Texte geärgert, die nur aus Fremdwörtern bestanden, und zwar einzig, weil sie dann “wichtiger” wirkten und nicht, weil das sprachlich sinnvoll war. Allerdings muß ich zugeben (und meine Herren Kollegen werden das bestätigen ), daß ich da eigentlich, im Glashaus sitzend, mit Steinen schmeiße.
Denn die […]
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Eine meiner Mitstudentinnen war Synästhetikerin. Das faszinierte mich ohne Ende und ich wünsche mir seitdem, ich hätte selber diese wunderbare Gabe der Wahrnehmung. Stattdessen spreche ich in Rätseln. Es wird sie schon jemand lösen…
Spürst du den Ruf der Krähe
rau auf deiner Haut?
Wie sieht die kühle Luft aus
wenn der Morgen graut?
Und wie klingt […]
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Wahrscheinlich lese ich nur einfach viel zu viel Fantasy-Literatur. Oder habe eine allzu lebhafte Phantasie. Oder beides. Jedenfalls bekam ich neulich unerwünschten Besuch:
Troll meiner Träume
Ich hab mal wieder schlecht geschlafen, wank’ im Halbschlaf in mein Bad
um mir den Albtraum vom Gesicht zu waschen, der mich so gepiesackt hat.
Als ich das Wohnzimmer durchquere, räuspert jemand […]
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Manchmal ist das Problem ja gar nicht eine Schreibblockade, sondern das genaue Gegenteil. Besonders für Nachtmenschen wie mich ist es oft schwierig, eine sehr kapriziöse Muse zu Besuch zu bekommen, die auf derlei Neigungen keine Rücksicht nimmt… Aber Musen widerspricht man nicht.
Meine Muse ist nicht nachtaktiv
Meine Muse kommt am Morgen kurz […]
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Es ist soweit! Die gefürchtete aber übliche “mid-FAWM”-Schreibblockade schlägt ihre eisigen Krallen in die FAWMenden Singvøgel. Blutleere macht sich breit, vor allen im Hirn. Das beste Gegenmittel gegen derlei Unbill ist das Ausführen möglichst unvernünftiger Tätigkeiten. Aus diesem Grunde habe ich mir ein paar Griffe auf der Ukulele beigebracht und mich nach Kräften gegen die […]
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Wir Singvøgel geben unseren Instrumenten Namen. Meine akustischen Gitarren haben natürlich auch welche:
Die 12-String, “Gerry”, heißt so nach dem großartigen irischen Songwriter Gerry O’Beirne (der allerdings von dieser Tatsache keine Ahnung hat ). Außerdem ist meine Gerry eindeutig weiblich.
Meine kleine Reisegitarrre, “Waldfee”, begleitet mich auch an Orte, an denen noch nie zuvor eine […]
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Während FAWM ist der Schweinehund zusammen mit meinem gefesselten und geknebeltem inneren Kritiker im Keller eingesperrt. Wie ich das Biest kenne, wird er sich spätestens im März durch die Wand genagt haben. Aber ich bin nicht unvorbereitet!
Schweinehund, ich hab dich nicht gebeten
mir wieder und wieder auf die Zehen zu treten!
Deine Zunge hängt dir sabbernd aus […]
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Als ich vier Jahre alt war, nahmen meine Eltern mich mit auf einen Segelflugplatz, wo mein Vater zu einem Rundflug startete. Ich war höchst empört, daß er mich auf dem Boden zurückließ! Damals begann meine lebenslange Faszination für die Fliegerei, besonders für ihre frühen Pionierinnen wie Elly Beinhorn oder Amelia Earhart. Über die Mythen, die […]
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“Hör mal selber hin”, sagte Duke heute beim Aufnehmen bei der Stelle “Immer mehr wagen als fürchten”. Recht hat er. Darum bekommt mein innerer Schweinehund das jetzt täglich vorgesungen.
Immer mehr aufstehen als hinfallen.
Immer mehr gehen als stehn.
Immer mehr lieben statt Liebe verschieben,
nur weil wir den Weg noch nicht sehn.
Immer mehr unter die […]
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Ich werde alt. Das merke ich an immer heftigeren Ausbrüchen hemmungsloser Nostalgie. Hier erinnere ich mich an endlose einsame Autofahrten zwischen Deutschland und England.
Und den Weg in die Wildnis habe ich mittlerweile gefunden (sie besteht allerdings nicht so sehr aus Bäumen und Büschen, sondern aus Worten und Tönen…)
Dreizehn Stunden auf der Autobahn.
Viel zu viele […]
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… ist oft eine ebenso dünne Wand wie zwischen letzterem und dem Wahnsinn. In diesem Fall allerdings sind die Verhältnisse eher ein wenig verhärtet. Aber das muß ja nicht so bleiben…
In der Wand
zwischen Herz und Verstand
ist keine Tür.
Du wohnst dort und ich hier.
Jede Nacht
läufst du unruhig umher,
ich kann dich hören.
Jede Nacht
fängt die Stille […]
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Ja, ich mach’ es wieder.
Ein Monat ohne sonderlich viel Schlaf, mit medizinisch bedenklichem Kaffeekonsum, mit möglicherweise eher lose gestricktem Nervenkostüm und komplett ungezügeltem kreativen Bewegungsdrang. Der innere Kritiker wird in den Keller gesperrt und erst im März wieder stundenweise herausgelassen. Jetzt lasse ich erst mal etwas anderes raus: die lyrische Sau.
Wünscht mir Glück… […]
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