Gestern wurde offiziell bekanntgegeben, daß es russischen Forschern nach 20 Jahren gelungen ist, den Wostoksee anzubohren. Er ist der größte Süßwassersee unter dem mehrere Kilometer dicken Eis der Antarktis.
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“Halb so wild” hört man oft, wenn gesagt wird, daß etwas eigentlich nicht so schlimm ist. Bei einigen Dingen jedoch wünschte ich mir, es ginge wilder zur Sache …
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Ein “songskirmish”, also ein Lieder-Scharmützel geht so:
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Für alle, die aus Furcht, Resignation oder Verzweiflung schweigen. Mögen sie ihre Stimme wiederfinden, und mögen sie lauter singen als die Angst!
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Während Sven und Duke nach der Probe in den benachbarten von Svens Wohnung vor sich hinFAWMten, vergnügte ich mich auf Wikipedia und fand
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Ohne meine Gitarre fühle ich mich wie eine halbe Karan. Also konnte ich nicht anders:
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Man beachte: das letzte Wort lautet “schön”!
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Samstag, 31. Dezember 2011
… an alle unsere Freundinnen und Freunde, Sympathisanten, Konzertbesucher, Zuhörer, Unterstützer, Mutmacher, Veranstalter, Kollegen, Konzertbesucher und CD-Käufer (und -innen), denen wir in diesem Jahr begegnen durften, ob von Angesicht zu Angesicht oder über’s Internet!
Für Zeiten wie diese singen wir Lieder, damit sie zu Zeiten werden, in denen wir alle gerne leben.
Wir bleiben […]
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Schlaflos zerbrach ich mir den Kopf über die Lage der Nation, der Welt und meiner selbst. Auf einmal merkte ich, daß ich nicht mehr alleine war: neben mir stand der Geist von Heinrich Heine. Im Schlepptau hatte er den leicht verwirrten Schatten Friedrich Nietzsches und einen reichlich verschlafenen Johann Wolfgang von Goethe. Die drei versammelten sich um mein Bett und begannen, mir in’s Ohr zu flüstern. Ich muß wohl eingeschlafen sein, aber am nächsten morgen standen die folgenden Worte in meinem Notizbuch:
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Meine Großmutter war eine sehr weise Frau. Sie sagte immer: “Man wird alt wie ‘ne Kuh und lernt immer noch dazu” - und sie lebte danach.
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Irgendwas scheint dran zu sein an dem ausgelutschen Spruch über die Zitronen, die einem das Leben reicht und die Limonade, die man draus machen könne. Dies schrieb ich auf dem Sofa, völlig platt vom Kortison, und nahm es ohne Kopfhörer und mit zugestöpseltem Ohr auf.
Aber den korrekten Plural von “Tinnitus” weiß ich immer noch nicht.
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Mich ereilte ein Hörsturz. Ich dachte, das war’s dann wohl mit FAWM… Aber Lieder haben ihren eigenen Willen - als der Titel “Inner Sanctum” (inneres Heiligtum) für ein “song skirmish” (= alle, die mitmachen, schreiben ein Lied innerhalb einer Stunde) bekanntgegeben wurde, schrieb sich der folgende Text wie von allein.
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Vor ein paar Tagen stolperte ich über Pegasus, und er bestand auf einem Lied…
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Ein Liebeslied an die Liebe…
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Die Engländer haben Fledermäuse im Glockenturm, wir Deutschen haben Vögel. Ich bin da natürlich keine Ausnahme. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mit meinem Mitbewohner zurechtgekommen bin, aber jetzt verstehen wir uns ganz hervorragend.
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Die alten Griechen verehrten die Göttin Mnemosyne (Erinnerung). Ich finde es sehr stimmig, daß sie die Mutter der neun Musen ist.
Und stelle mir gerne vor, daß sie alle Erinnerungen bewahrt, die auf Erden gemacht wurden, von sämtlichen Lebewesen, die jemals existierten. Vielleicht fermentiert sie sie zum Grundstoff der Kreativität, zur Essenz von Neuem.
Manchmal jedoch geht etwas entsetzlich schief und jemandem werden die Erinnerungen allmählich genommen, noch bevor er oder sie auf die andere Seite hinübergegangen ist.
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Eine Freundin von mir ist gerade in Kanada. Und erzählte mir, wie sie dort am Strand saß, ihren Geist befreite und ihre Kreativität neu entdeckte. Da ich gerade eh mal wieder heftiges Meerweh habe, blieb dies nicht ohne Folgen…
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Nach drei Tagen Kränkelei fällt mir halt nur noch Blödsinn ein…
(Und jetzt ist mir wieder schlecht. Uärgs.
)
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Der Winter ist fast vorbei. Dabei hat er doch eben erst angefangen. Ich erinnere mich…
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Ein Kinderlied? Ein Volkslied?
Ein Lied für die Freiheit. Und für diejenigen, die für sie auf die Straße gehen. Damit kann man ja gar nicht früh genug beginnen.
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